Das Leben will gelebt werden

Shownotes

Was verändert sich, wenn du über Monate hinweg eigentlich nur noch dafür sorgen musst, dass du etwas zu essen, einen Schlafplatz und genügend Wärme hast?

Björn ist 2023 den Pacific Crest Trail von Mexiko Richtung Kanada gewandert – rund 4.300 Kilometer und 177 Tage durch Wüste, Schnee, Berge und weitgehend unberührte Natur.

Wir sprechen darüber, warum sich das Leben unterwegs für ihn so intensiv angefühlt hat und weshalb es anschließend gar nicht so einfach war, wieder im Alltag anzukommen.

Dabei geht es unter anderem um:

  • Reduktion und die Frage, wie viel wir wirklich brauchen

  • die Sehnsucht nach einem einfacheren Leben

  • berufliche Überlastung und die Suche nach einem anderen Weg

  • Zeit als eine besondere Form von Luxus

  • Vertrauen und die Fähigkeit, Kontrolle abzugeben

  • den Umgang mit unvorhergesehenen Situationen

  • Komfortzone, Lernzone und neue Erfahrungen

  • Bauchgefühl – und die schwierige Frage, wann es uns warnt und wann vielleicht einfach die Angst vor etwas Neuem spricht

  • kleine Abenteuer, Begegnungen und die Erfahrung von Hilfsbereitschaft

  • die Frage, wie wir durch all das psychisch und emotional beweglicher und resilienter werden können.

Zum Schluss sprechen wir außerdem über Läppie, ein wiederverwendbares Pinkeltuch, das Björn und Annika entwickelt haben, um beim Unterwegssein Klopapier in der Natur zu vermeiden.

Ein Satz aus unserem Gespräch ist mir besonders hängen geblieben:

„Das Leben will gelebt werden.“

Vielleicht braucht es dafür manchmal gar nicht die 4.300 Kilometer des Pacific Crest Trails.

Vielleicht reicht zunächst ein kleiner Schritt aus dem Gewohnten heraus.

Links zu Björn

Zu findest Björn auf Instagram https://www.instagram.com/django_hikes/

Björns Buch über die Fernwanderung auf dem PCT - https://www.piper.de/buecher/7-millionen-schritte-auf-dem-pacific-crest-trail-isbn-978-3-492-40704-5

Das Pinkeltuch - https://www.laeppie.de

Im Gespräch erwähnte Bücher

Björn nennt im Gespräch unter anderem Eine kurze Geschichte der Menschheit und Sie nannten es Arbeit. Yuval Noah Harari - "Eine kurze Geschichte der Menschheit" Daniel Quinn - "Ismael" James Suzman - "Sie nannten es Arbeit"

Mehr über mich und beWEGt

Mehr über meine Arbeit und meine Angebote findest du auf maikelenz.de

Auf Instagram findest du mich hier: @maike_lenzscheele

beWEGt – der Podcast für Körper, Nervensystem und die Freude am Unterwegssein.

Schön, dass wir ein Stück des WEGes gemeinsam gehen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Die wollen auf den.

00:00:00: Mount Whitney ist der höchste Berg der Kontinentalen USA in absoluten Winterbedingungen.

00:00:04: Ich hab gesagt, ehrlich?

00:00:05: Nee will ich nicht!

00:00:07: Wir kennen den Berg nicht und ich will da nicht hoch.

00:00:09: Ich habe Fotos gesehen.

00:00:10: es ist ekehaft super ekehafte Konditionen.

00:00:13: also super sketchy Will ich nicht Und dann war natürlich der Spielverderber aber im Nachhinein bin ich so froh das nicht gemacht zu haben.

00:00:20: Hallo und herzlich willkommen bei bewegt dem Podcast für Körper, Nervensysteme und die Freude am Unterweg sein.

00:00:28: Ich bin Maike Lenzscheele und mich interessiert, wie wir beweglicher sein können.

00:00:33: Im Inneren und im Äußeren.

00:00:36: Viertausend Treibnet Kilometer zu Fuß – fast sechs Monate unterwegs!

00:00:41: Von Mexiko bis Kanada auf dem Pacific Crest Trail.

00:00:46: In dieser Episode spreche ich mit Pjörn Chamboa darüber was passiert, weil das Leben plötzlich sehr einfach wird.

00:00:54: Gehen essen schlafen einen Platz für die Nacht finden und am nächsten Morgen weitergehen.

00:01:02: Björn erzählt, warum diese Reduktion für ihn keine Entbehrung sondern Luxus bedeutet und weshalb die Rückkehr in den normalen Alltag nach einer langen Fernwanderung so schwierig sein kann.

00:01:15: Wir sprechen über berufliche Überlastung und Umbruch über kleine und große Abenteuer und darüber was wir brauchen um auch innerlich beweglich zu bleiben.

00:01:26: Und wir kommen zur eine Frage, Wie viel Sicherheit brauchen wir eigentlich?

00:01:33: Und wo beginnt der Raum, in dem wir Neues über uns selbst erfahren können.

00:01:39: Ein Gespräch über unterwegs sein, Vertrauen loslassen und die Erfahrung dass das Leben manchmal gerade dort besonders intensiv wird, wo wir noch nicht genau wissen was als nächstes kommt.

00:01:53: Und nun noch ein eigener Sache!

00:01:55: Bei der Aufnahme saß ich im Camper auf einem Platz an der Lüberger Bucht Und statt des wunderschönen Sonnenuntergangs, den ich am Abend zuvor genossen habe, hatte ich an diesem Abend den Verlauf der Dämmerung und den Übergang ins Duckel erleben dürfen während des Gesprächs mit Pjörn.

00:02:18: Beim ersten Versuch dieser Podcastaufnahme hab' ich ein Knopf zu wenig gedrückt und deshalb haben wir danach zwanzig Minuten nochmal einen zweiten Anlauf genommen – aber das darfst du gleich alles selbst miterleben!

00:02:31: Und bevor es jetzt richtig losgeht, gönnend ihr noch einen Moment des Inhaltens.

00:02:54: Ich spreche heute mit Björn Jambor dem Wander- und Weitwander-und Fernwanderexperten.

00:03:04: Er hat viel Erfahrung sammeln dürfen schon viele Fernwanderwege gemacht und ich freue mich sehr mit ihm heute mich unterhalten zu können.

00:03:13: Wir haben uns vor anderthalb Jahren kennengelernt auf einem Neujahrskamp wo ich meine ersten Erfahrungen mit dem Eisbaden machen durfte und wir auf viel Interessanten Austausch hatten.

00:03:27: Hallo Björn!

00:03:29: Ja, wo ist Michael?

00:03:30: Schön dass ich hier sein darf.

00:03:32: Genau und so wie du morgen sagst kommt schon raus.

00:03:35: Du kommst aus dem Norden.

00:03:37: Ja richtig genau.

00:03:40: Ich bin wohnhaft in Kiel.

00:03:41: Ich komme eigentlich aus der Lüneburger Heide.

00:03:44: Habe mal Dachdecker gelernt und dann Bauingenieur studiert.

00:03:48: Ja, sehe mich selbst nicht als Fernwander-Experten.

00:03:53: Ich bin... weil wie gesagt es gibt... ich hatte das Eingangst... wir machen ja schon die zweite Aufzeichnung für unsere Träger

00:03:59: aus.

00:03:59: Die können das mal zugeben?

00:04:00: Genau!

00:04:01: Ich habe eine Aufnahme gedrückt.

00:04:04: Und da hatte ich auch schon gesagt, ich seh mich nicht als Experten, weil's immer Leute gibt, die besser sind und mehr machen und auch weitergehen und auf mehr Ahnung haben.

00:04:13: Ich rede noch furchtbar gerne darüber so wie gesagt zum Beispiel den PCT gewandert, darüber reden wir heute viel und den Pacific Crest Trail in den USA.

00:04:22: Das ist ein Fernwanderer Weg von Mexiko nach Kanada über viertausend dreihundert Kilometer.

00:04:27: Daraus ist ein Buch entstanden was jetzt im Januar rausgekommen ist und in dem Buch zum Beispiel wird Mama Sita erwähnt und Mama Sitta ist jetzt Stand letzter Woche Triple Crownerin also die es alle drei großen Fernwarner Wege in den USA gelaufen sind so mal über zehntausend Kilometer.

00:04:43: Sie haben vorhin schon über Nils geredet, der die Fernwandertage organisiert.

00:04:46: Er ist elf tausend Kilometer in einem Jahr gelaufen und es gibt immer Leute, die besser sind.

00:04:49: Deswegen möchte ich den Experten nicht für mich beanspruchen aber wie gesagt...

00:04:55: Besser was heißt das denn an dieser Stelle?

00:04:56: Das heißt sie haben mehr Kilometer gemacht.

00:04:59: Aber es geht ja nicht um höher schneller und weiter.

00:05:02: Nee, aber das sind Leute zu denen man selbst dann aufblickt.

00:05:07: Wo ich sage, boah dass ist inspirierend!

00:05:09: Es gibt ja immer jemanden, der für einen inspirierend ist.

00:05:12: Man ist ja nie fertig mit nach oben gucken irgendwie und vor

00:05:16: allem in die Beite gucken.

00:05:17: Das ist besonders schön weil wir sind ja alles Menschen und können uns gegenseitig beeinflussen und inspirieren.

00:05:25: Und genau deshalb machen wir dieses Gespräch um auch das in die Welt zu bringen zu Hörerinnen dieses Podcasts dass sie mit dem Fernwand jetzt nicht so viel Erfahrung haben.

00:05:36: Du hast gesagt War das erste der Jakobsweg, den du gemacht hast?

00:05:40: So eine längere Strecke?

00:05:42: Genau.

00:05:42: Ich bin... ...zwei-tausendachzehn habe ich den Jakobs Weg gemacht.

00:05:45: Das war aus so einer Berufskrise raus.

00:05:49: Das waren Juli.

00:05:50: Genau!

00:05:51: Ja, Juli-Zweitausendachtzehn.

00:05:54: Da habe ich mich aufgemacht.

00:05:55: Es war so ein langgehechter Jugendraum, den ich eigentlich vergessen hatte und ich hatte... damals mit meinem alten Schulkumpel telefonierten ja vorher und ne es war sogar in dem Jahr.

00:06:05: Und im Januar erzählte mir so, ich habe mein Job gekündigt, Schluss mit der Freundin, Wohnung gekündig.

00:06:10: Ich gehe jetzt den Jakobs weg und dann dachte ich stimmt, den gibt's auch!

00:06:13: Dann kam irgendwann eine Krisenzeit im Januab Februar jobtechnisch und dann hatte ich alles vorbereitet dass sich dann im Juli die Jakobsweg gehen konnte.

00:06:23: das war einer der schönsten und leereichsten Erfahrungen überhaupt für mich Da, wo er dann klar ist sich in Santiago stand.

00:06:31: So geht es übrigens vielen Europäern die irgendwie in den USA später wandern.

00:06:35: Das fängt immer mit dem Jakobsweg an und da trennt sich dann die erste Spreu vom Weizen sozusagen das man sagt ja ok reicht mir oder aber da geht noch mehr.

00:06:44: Und ja dann geht's unweigerlich weiter auf einem der Fernwanderer-Wege in die USA.

00:06:51: Viele machen dann den PCTiego?

00:06:54: Ja das ist so einer... ... oft als der schönste Fernwanderweg, der Welt bezeichnet.

00:07:00: Das ist mit Sicherheit einer der schönsten!

00:07:02: Es ist eine traumhaft schöne Lage, es ist im Pazifischen an der Pazifikküste der USA... Also auf der pazifische Seite der USA gelegen also auf der West-Küste fängt er an der mexikanischen Grenze an und geht bis zur kanadischen Grenz.

00:07:15: Man kann die vor Nord nach Süd oder andersrum gehen.

00:07:18: Die meisten gehen von Süd nach Nord, von Mexiko nach Kanada.

00:07:22: Und man geht eben durch Kalifornien, Oregon und Washington durch die drei Staaten fängt eben in der Wüste dann an, ist da schon nach zwei Wochen auf dreitausend Höhenmetern unterwegs.

00:07:32: Also man bewegt sich nur die Gebirgszüge entlang, die sich also weit entfernt von der pazifischen Küste aber durch die pazifische Seite oder den Pazifikbereich der USA zieht und man natürlich wandert unberührte Natur.

00:07:49: Man sieht sehr selten menschliche Spuren.

00:07:52: Man folgt einfach ein halbes Jahr lang einem Weg, einer Dreckspur durch die Vereinigten Staaten.

00:08:01: Es ist wie gesagt danach dann in der Sierra Nevada nachdem man die Wüste durchquert hat über tausend Kilometern.

00:08:09: Die schlägt dann mit so um die achthundert Kilometer Zubuhr oder nochmal sieben über tause Kilometer Nordkalifornien und dann Oregon & Washington mit achthundert Kilomettern ungefähr.

00:08:19: ich kenne immer nur die Meilenzahlen.

00:08:20: deswegen sage ich jetzt ungefähr Kilometer zahlen.

00:08:23: Da rechnet man ja in Meilen und hat auch ganz schnell das Meilengefühl drin.

00:08:28: Du hast eben auch gesagt, es sind viertausend Höhenmeter die man da so zurücklegt?

00:08:31: Bis auf Viertausenhöhenmeter!

00:08:33: Das ist der höchste Punkt.

00:08:35: Vier tausend und elf glaube ich oder viertausend und zwölf Meter.

00:08:39: Das ist am Forester Pass.

00:08:40: Da geht's auch schon mit Höhenkrankheitsgefahr los.

00:08:44: Es ist sehr viel Hitze, es ist sehr trocken.

00:08:47: Je nachdem in welchem Jahr man unterwegs ist.

00:08:49: eine sehr starke Fire Season wo dann oben im Norden die Wälder brennen oder aber eine extreme Snow Season gibt's auch wieder.

00:08:56: und das hatten wir eben in dem Jahr zwanzig als wir da gegangen sind meine damalige Freundin und ich Wir hatten die höchsten Schneefälle aller Zeiten in den Winter davor und mussten uns dann irgendwie entschieden durch die Serene Vada zu schlagen wo dann im Juli immer noch ... unfassbare Mengen Lagen oder im Juni.

00:09:15: Und... Das hat dann dafür gesorgt, dass wir am Ende ... ... einhundert und siebzig Tage also fast sechs Monate gebraucht haben.

00:09:21: Es gibt aber auch Jahre, wo man wenn man schnell unterwegs ist nur ... ... vierenhalb Monate braucht.

00:09:24: das ist immer so eine ... ... so eine Geschmacks- und körperliche Sache was der Körper so hinkriegt.

00:09:29: Und ja, hundert siebzehn war dann unsere Zeit.

00:09:31: Ich hätte es auch nicht anders haben wollen.

00:09:33: Also je länger desto besser irgendwie gefühlt.

00:09:37: Ja ich kann mir auch vorstellen die letzten was weiß ich ein, zweihundert Meilen dann auch irgendwie so Sinn wie bei einem guten Buch dass man nicht zu Ende lesen möchte.

00:09:49: Dass man da noch langsamer geht um nicht ankommen zu wollen.

00:09:52: ist das so?

00:09:53: Das trifft's also.

00:09:54: es ist dann so wie ein schöner Urlaub der zu Ende geht.

00:09:57: ne Also die letzten drei Tage im Urlaub die flippen die brenntern so durch.

00:10:02: Man weiß okay jetzt ist der Urlaub bald vorbei und plötzlich sitzt man wieder im Büro Und so ist es da auch.

00:10:06: also man wundert sich Obwohl es eine solange Zeit war.

00:10:09: man kann sich ja jeden Tag erinnern dem man durchlebt hat, man weiß wirklich ganz genau was an welchem Tag war.

00:10:15: Wirklich jeden Tag aneinander gereiht zu dem Zeitpunkt noch.

00:10:18: jetzt ist es leider verschwommen aber ich könnte glaube ich wenn ich mir heute so die Satellitendaten angucke und die Zeltplätze anguckt wüsste ich glaube ich noch wie der Zeltplatz aussieht.

00:10:27: was an dem tag passiert ist ein sehr viel intensiveres Leben weil Kleinigkeiten besonders werden.

00:10:37: Also wenn man so überlegt, ich wüsste ... Jetzt bin ich schon durch.

00:10:41: Wir sind am siebzehnten Neunten angekommen in Kanada.

00:10:45: Aber wenn ich so durchs Jahr gehe und mir das Datum anguckt, dann weiß ich ungefähr wo ich war.

00:10:50: Vor über drei Jahren, da war ich.

00:10:52: Da ist das passiert.

00:10:54: Und weiß es aber nicht vom letzten Jahr oder vorvorletzten Jahr.

00:10:58: Kann ich mich nicht dran erinnern?

00:10:59: Weil der Alltag irgendwie so verschwimmt.

00:11:01: Ja.

00:11:02: Und so schnell lebe ich auch isst, glaub ich, dass man ihn gar nicht intensiv wahrnimmt und speichern kann?

00:11:07: Ja, das ist wirklich faszinierend.

00:11:10: Und es ist ja auch für viele Menschen eine große Faszination.

00:11:15: Dennoch kann man sich ja fragen, warum tut man sich das an?

00:11:18: Warum läuft man sechs Monate mit schwerem Gepäck?

00:11:22: also natürlich habt ihr ultraleit alles wahrscheinlich gehabt.

00:11:25: Also nicht so viele Kilos auf dem Rücken aber dennoch genug.

00:11:30: und diese Entbehrungen die da sind.

00:11:33: Warum macht man das?

00:11:35: Warum hast du das gemacht?

00:11:38: Also, das ganze Gepäck.

00:11:39: Man hat ja zwei Sorten von Gepack gehabt.

00:11:40: da wenn man auf so einem Weg ist als zum einen hat man ja das Gepick auf dem Rücken was man dabei hat was irgendwann gar nicht mehr so im Nachhinein gar nicht mal so schlimm ist während des Wanderns nervt es schon aber im nachhineinen ländet man das aus.

00:11:54: das Gehirn denkt er ändert sich ja nur an die schönen Sachen.

00:11:57: Aber viele oder die meisten haben auch ein mentales Gepak dabei Gepac im Innern.

00:12:03: In den USA sind viele Veteranen unterwegs, die an PTSD leiden.

00:12:07: An der posttraumatischen Belastungsstörung gibt es viele ehemalige Alkoholiker oder Drogenabhängige immer als sie auf diesen Weg gehen um wieder mit sich ins Klare zu kommen und in das Reine zu kommen.

00:12:22: Und diesem ganzen Verlockung des Alltags oder des unseres normalen Lebens entkommen wollen dieser ständigen Verfügbarkeit von Billigen Alltagstrogen, Alkohol-Nikotin.

00:12:35: Neuerdings auch Cannabis und Koffein oder Verlustdinge.

00:12:41: Bei mir war es eben der Job dieser immer stressigere schnellere Alltag dieses von außen angekurbelte Hamsterrad wo man sich einfach nur so durchgewirbelt fühlt weil Leute Von Außen scheinbar daran drehen weil immer mehr gefordert wird was ... oftmals einfach tote leere Arbeit ist.

00:13:04: Unfassbar viel Bürokratie, die kein Mensch eigentlich braucht.

00:13:07: Also ich baue Häuser und mache eigentlich nur noch Papierkram... oder ich soll Häuser bauen, mache eigentlich noch noch Papierekram und irgendwelche Aktenlagen, die geschaffen werden müssen falls mal in zwanzig Jahren Dach einstürzt was nie passieren wird weil ja jeder durch den Eurocode mittlerweile dreißig Prozent auf dreißzig Prozent Sicherheit damals raufgeschlagen wurden also bevor ihr etwas einsturzt.

00:13:26: Ich weiß nicht, ich muss mal einen Atombaum mitzünden.

00:13:29: Damit hier ein Gebäude in Deutschland noch einstürzen kann.

00:13:32: Aber trotzdem muss man tausende Papier rausfüllen und stumpft ab.

00:13:37: Stumpffüchterlich ab!

00:13:38: Und mir war dann schnell klar dass sich das nicht mehr haben will oder ich den Ausgleich dazu brauche... ...und deshalb habe ich mich da auf den Weg gemacht.

00:13:45: Also für mich war es keine Birde die ich mir aufgeheizt hab.. ..und keine Belastung daraus zu gehen sondern es war der reine Luxus.

00:13:55: Nicht mehr diese dauerhafte, das wusste ich damals noch nicht.

00:13:58: Das wusste sich erst im Nachhinein wie stark man beeinflusst wird durch die ganzen Impacts, die man im Alltag hat, die ganzen Nachrichten, die ganze Videos, die Ganzen Social Media Beiträge tausende blinkende Lichter und Anzeigen überall in dem Leben Die alle was wollen.

00:14:13: alles piept jeder haushaltsartikel piept.

00:14:17: Die heißloffriturse piept.

00:14:18: Alles will gewartet und geupdatet und gepflegt werden und sobald man sich da draußen befindet Gibt's eigentlich nur noch ein Handyakku, der geladen werden muss?

00:14:26: Und der Evo-Creator ist wichtig.

00:14:29: Das ist dann so mein Luxus.

00:14:31: aber das sind die einzigen Dinge um die man sich da noch kümmern muss.

00:14:34: Dann Essen und Schlafen und Wärme.

00:14:37: Um das muss man sich kümmern und plötzlich merkt man wie angenehm und entspannt das Leben sein kann wenn man sich soweit reduziert hat dass man nur noch sich um diese Dinger kümmert.

00:14:51: Um diese Bedürfnis kümmen muss Die absoluten Basics.

00:14:57: Ja und wenn man das dann für sich raus hat, ist es super hart wieder zurückzukommen.

00:15:07: Wenn man dann nämlich zurückkommt in diesen normalen Alltag.

00:15:11: Ich sag mal der normale Alltag weil das die Norm ist.

00:15:13: ich sage nicht dass viele sagen wie ist jetzt im echten Leben?

00:15:16: Nee das ist für mich nicht mehr das echte Leben.

00:15:18: Das echte leben ist irgendwo da draußen wo der Urmensch sozusagen wie da rauskommen darf, der noch nicht sehr saft gewesen ist.

00:15:25: So wie wir alle mal waren vor über zehntausend Jahren bevor wir uns...

00:15:29: Also das Nommadisieren ne?

00:15:30: Das ist ja eigentlich eine Daseinsform die ich auch sehr schätze weshalb in dem Podcast auch das unterwegs sein so drin vorkaufe.

00:15:39: Falls man da gibt's ja so eine schlägige Literatur wie ne kurze Geschichte der Menschheit oder sie nannens Arbeit.

00:15:45: Oder auch Ismael das sind alles Bücher die ich da sehr empfehlen kann, die sich damit befassen Wie sich der mensche eigentlich mit der sesshaftigkeit selbst versklaft hat wie plötzlich die gesundheitsschlechter wurde wie plötzlich Der hunger mehr wurde weil es dann immer mehr leute gab und dann gab Es dann immer wieder selber lesen.

00:16:01: aber nein Ich seh ich unterstützt dass diese ansicht ich sehe genauso der mensch der moderne mensche hat sich selbst versklavt und lebt eigentlich ein Leben, das gar nicht gut für ihn ist.

00:16:10: Und das merkt man dann erst wenn man zu Fuß irgendwo da draußen unterwegs ist in diesem reduzierten Dasein... ...und wenn man dann wieder in das normale Leben nicht das reale Leben zurückkommt,... ...dann ist das ein fürchterliches Loch, in das man fällt.

00:16:26: Du hattest jetzt mehr zu zweit unterwegs ne?

00:16:28: Kommt

00:16:29: ihr euch unterstützen in dieser, du hast eben gesagt, Posttrail Depression

00:16:37: Ja, das war schon so...

00:16:39: Manchmal ist es ja auch schwierig wenn beide in sowas drinhängen.

00:16:42: Richtig!

00:16:43: Würde ich eher sagen, dass war eher das Schwierige, dass wir beide drinhängen.

00:16:45: also wir dachten durch Einschläge Literatur, so Ratungsliteratur für Fernwanderungen dachten wir eigentlich, dass super gewappnet werden gegen die Post Trail Depression.

00:16:54: aber ich glaube wie sind beide vollkommen unterschiedlich damit umgegangen und gehen damit jetzt immer noch unterschiedlich mit um.

00:17:01: Und es ist auch so, dass das ja weltweit hat man dann plötzlich Freunde weil man ja unfassbar viele Leute kennenlernt auf diesen Trails.

00:17:07: Das sind hier alles sehr sehr kommunikative Wege.

00:17:14: Es sind viele Leute da unterwegs Man trifft sehr viele Menschen die alle das gleiche Interesse haben Die gleichen Leidenschaft teilen und ist danach bis heute mit denen vernetzt und weiß bis Heute Dass man sich darüber austauschen kann über die Probleme, die Schwierigkeiten.

00:17:28: Also jetzt gerade drei Jahre später höre ich von so vielen Freunden, die wieder zurück im alten Job sind, die eigentlich fürchterlich leiden darunter, weil es der falsche Job ist oder weil man eben kurzen Einblick in dieses wunderschöne echte Leben hatte und jetzt wieder eingefärgt im Büro hocken muss zum Beispiel.

00:17:43: Es klingt jetzt für manche sehr, sehr hart wie ich das sage aber es ist leider die Wahrheit.

00:17:48: Für manche klingt es hart, für manchen klingt das verweichlicht, aber es Das ist

00:17:55: deine Realität, du bist sicherlich nicht der Einzige damit.

00:18:00: Nee und ich denke die meisten diesen Podcast hören sehen es wahrscheinlich ähnlich.

00:18:08: Es ist dann fürchterlich hart da wieder rein zu rutschen mit dieser Post Trail Depression, die daraus resultiert, die eine wirkliche Depression ist weil man plötzlich an einem echten Dopaminmangel leidet während Dauerhafte Drogenverfügbarkeit, auch in Form von Handy und Social Media.

00:18:29: Aber auch Nikotin Alkohol und so dieser ganze Dopaminmix ist ja einfach nur schnelles billiges Discounter-Dopamin was einem immer zur Verfügung steht, immer ausgeschüttet werden kann von bisschen Geld oder Klicks oder Daten.

00:18:44: Und da unterwegs in der Natur hat man halt gelernt wie es wirklich sein kann Wie ich sie eigentlich aus dem Handwerk kenne.

00:18:50: im Handwerk hatte ich das dasselbe.

00:18:52: Man ist viel draußen.

00:18:53: Man erlebt Erfolge, die man selbst geschaffen hat Wie man sich selbst erarbeitet hat.

00:19:00: Also ein schöner Zeltplatz am Ende des Tages Ein sicherer Flussübergang Am ende des Tages in der Sierra Nevada Wo wir wussten okay wird Campen heute trocken nicht auf Schnee warm.

00:19:12: Wir haben direkt nebenan eine Schneebrücke und wir haben danach einen Baumstamm.

00:19:15: Wir kommen über diesen Fluss morgen früh im Dunkeln ohne uns irgendwie in Gefahr begeben zu müssen.

00:19:20: Das gibt ein unfassbares High, das man so im Büroalltag jedenfalls nicht mehr erlebt.

00:19:27: Also eine Excel-Tabelle für mich tote Arbeit, es gibt mir keinen Glücksgefühl, kein Erfolgserlebnis, kein echtes.

00:19:34: Es ist eher so Gott sei Dank ist das endlich vorbei oder Gott sei lang ist die fertig.

00:19:38: abhaken und weitermachen weiter abarbeiten hat man eben, wenn man sich in der Natur auffällt.

00:19:46: Wie gesagt ich berechte da die Lanze fürs Handwerk.

00:19:48: auch im Handwerk habe ich diese Erlebnisse gehabt und hab sie auch heute noch, weil man etwas mit einer Arbeit fertig ist um die Arbeit am Ende des Tages sieht das ein super schönes Erfolgserlebnis.

00:19:58: Und dass es das echte Dopamin Das ich nur empfehlen kann.

00:20:02: und der Rest ist leider ja coping auch so neu deutsch verdrängen Verdrängen verlagern

00:20:10: Coping zu Recht kommen mit einem Restaurant.

00:20:14: Aber es wird jetzt so benutzt, ja.

00:20:16: Das ist ja oft so dass ich Begriffe wandeln.

00:20:19: Ja.

00:20:20: Aber ich meine du hast hier ein Handwerk.

00:20:22: Du könntest auch zurückgehen in das Leben eines Handwerkers um da dich da dran zu sein.

00:20:30: Theoretisch könnte ich das.

00:20:31: Das überlege ich mir tatsächlich derzeit.

00:20:32: Ich muss sich schauen wie das Leben sich so fügt jetzt gerade.

00:20:36: So eine Umbruchsphase wo ich tatsächlich meinen Beruf sehr infrage stelle.

00:20:40: Einen unserer letzten Gespräche hattest du gesagt, dass du irgendwie grad ein ganz tolles Gebäude da in Kiel eingeweiht hast.

00:20:47: Was du mitgebaut hast.

00:20:49: Also machst da ja auch tolle Sachen die nach außen hin erstmal so in unsere Gesellschafts her angesehen sind?

00:20:55: Ja keine Frage.

00:20:56: es war der Konzertsaal hier in Kiehl am Kieler Schloss, der im sechziger Jahre Bau saniert wurde und er sich wie jedes Großbauwerk komplett verfasert hatte.

00:21:09: Dann haben wir es mit sehr viel Gewalt, also mit sehr viele Teamkraft, Teampower zwischen den Handwerkern und uns als Bau her.

00:21:19: Aber auch mit viel Gewalte.

00:21:20: Also ich sage mal, wir haben es wirklich erzwungen dass das fertig wurde.

00:21:24: Wir mussten's erzfängen weil es so wie es normalerweise auf einer Baustelle laufen würde, dass der Vertragspartner die Bauleitung macht, ich will jetzt hier nicht zu viel erzählen Wäre es nicht

00:21:34: voll.

00:21:35: Ich weiß, die sind nicht so wichtig für uns!

00:21:36: Nee,

00:21:38: ich möchte aber damit darauf hin kommen... Es hat mich am Ende gebrochen.

00:21:41: Also ich habe mich soweit da reingestürzt und hatte dann wieder ein neues Projekt.

00:21:43: Ich habe mich so weit da rein gestürzt dass ich mich am ende des Tages mit dem Burnout konfrontiert sah und das nicht mal realisiert hab.

00:21:53: Das habe ich erst realisiert als ich dann zwei Wochen über Stunden abgearbeitet habe und erstmal meine Wohnung eingerichtet habe nachdem ich bin dazwischen durch auch noch umgezogen kurz vor Eröffnung.

00:22:03: Am Eröffnungstag und Tag der Eröffnungen, eine halbe Stunde vor der Öffnung die letzte Staubsauger rausgeschoben.

00:22:08: So knapp war das Ding!

00:22:10: Also ich bin...ne Kollegin hat dann aufgepasst auf die letzten Reinigungsarbeiten.

00:22:13: Ich bin schnell nach Hause, habe einen Anzug angezogen.

00:22:15: Also ich war in den Wach den Tag.

00:22:18: Um das mal zu erklären wie viel Workload da war.

00:22:21: Und um das nochmal also es gibt Ausnahmen, ich bin im öffentlichen Dienst derzeit eingestellt.

00:22:27: Es gibt auch Ausnahmen in der Dienst, die wirklich arbeiten.

00:22:29: Da gibts ja auch die Glitches.

00:22:30: Wir haben da so viel Kraft und Arbeit reingesteckt aber am Ende des Tages sei ich mich dann mit einem Burnout konfrontiert.

00:22:35: Weil es hat mich im Prinzip nicht erfüllt.

00:22:39: Es hat mich ja andauernd nur belästigt dass ich mich um die Versäumnisse anderer kümmern musste Und das hab' mich einfach die ganze Zeit aufgerieben.

00:22:48: Man war ja nur dreizehn Stunden am Tag damit beschäftigt Scheiße wegzuschaufeln.

00:22:55: Dann bist du praktisch in diesem einen Extrem drin.

00:22:58: Also ich habe mich voll reingeschmissen, hast Du gesagt?

00:23:00: Ja!

00:23:01: Also Du hast alles gegeben und dann kommt das andere Extrem... Buh!

00:23:08: Wichtig!

00:23:08: Es hat mich gebrochen.

00:23:10: Und dieses was so dazwischen sein könnte, so eine Balance zwischen Berufsleben der im besten Falle Sinn erfüllt ist und einem regelmäßigen Draußen sein Ist das realistisch oder ...?

00:23:27: Ich weiß es für mich ehrlich gesagt nicht.

00:23:29: Ich kann die Frage für mich nicht beantworten, ich seh's bei vielen da ist es realistische.

00:23:33: aber ich glaube man muss eine Grundzufriedenheit mit dem Beruf haben.

00:23:38: Man braucht ne Grundbasis der Zufriedenheiten und Weise wie man gerade lebt.

00:23:44: Und wenn die vorhanden ist dann ist das denk' ich möglich.

00:23:50: Das ist jetzt grade nicht so!

00:23:53: Definitiv nicht so, nein.

00:23:54: Also ich bin da auch gerade im Umbruch.

00:23:55: wie gesagt das muss sich ändern.

00:23:58: Ich habe grade sehr schön im Trail Magic Magazin von Chris und das ist ein ganz kleines Hiking-Fansien gelesen.

00:24:06: Ich weiß grad leider nicht in Namen aber die hatte richtigerweise gesagt es ist aktuelle Viren vom Ende September, zwanzigzehntzechsundzwanzig dass das Magazin jetzt die aktuelle Ausgabe vom Trail Magic, falls jemand bei Chris mal reingucken möchte auf Instagram.

00:24:18: Das ist ein super süßes kleines selbstgemachtes Magazin-Fansien.

00:24:23: Da sagt eine Heikerin das Leben is kein Automat der von sich selbst Glück ausspuckt.

00:24:29: Du musst auch schon was tun und es ist ein sehr schönes Wort.

00:24:32: Dementsprechend bin ich da gerade im Wandel.

00:24:36: Sehr schöner Spruch!

00:24:37: Ja die Eigenverantwortung ne?

00:24:39: Ja genau.

00:24:40: Der einzige das ändern kann bist du selbst ja.

00:24:45: ist auch etwas, was mir immer wieder in der Arbeit mit Klienten begegnet.

00:24:48: Diese Extreme.

00:24:50: Extrem rein in so ein minimalistisches Leben wo es nur um die Grundbedürfnisse geht und auf der anderen Seite extrem rein in dieses Berufsleben was aber dir gar nicht schmeckt und was dich in den Mund auftreibt.

00:25:08: Das ist irgendwie schade, dass dieses Dazwischen so schwierig ist und ich vergleiche das immer mit Wasser.

00:25:14: Heiß- und kalt kann man besser spüren.

00:25:17: Zwischen ist ja lauwarm!

00:25:19: Und wirklich halten wir uns nicht gerne im Lauwarm auf?

00:25:22: Nö, ist richtig.

00:25:24: Aber es trifft sich auch ganz gut.

00:25:26: Ich habe sehr viel gelaufen dieses Jahr.

00:25:29: Hab mir dann ein Wenderes zugezogen im August in den Alpen... ...und bin seitdem jetzt schwimmen.

00:25:40: Und das Wasser ist auch nur lauwarm.

00:25:42: Aber wenn man sich genug bewegt, am Ende merkt man es nicht mehr.

00:25:46: Nach dem Schwimm merk ich das nicht mehr.

00:25:48: wie lauwarmen das Wasser.

00:25:48: Das ist ganz witzig und fast ja hier eine sehr kindliche Metapher.

00:25:53: Ja, auch dieses mittelmäßig, das ist ein ganz abfälliger Begriff... Das ist ein super Bereich, in dem man sich aufhalten kann.

00:26:04: So viel Kraft die gerade nötig ist.

00:26:07: Nicht eben immer ganz hoch oder ganz tief.

00:26:10: In der Mitte.

00:26:12: Es war für mich ein sehr beneidenswerter Zustand schon immer gewesen.

00:26:16: Jemand, der so zufrieden mit seiner Arbeit ist und zufriedend mit einem ganz normalen Leben ist.

00:26:23: Das war auch da.

00:26:25: jetzt nicht falsch verstehen das es schlecht ist sondern da war ich immer... Regelrecht neidisch drauf, dass Leute das so hinkriegen.

00:26:33: Ja also dann können wir weiter gespannt sein wie sich das entwickelt und was du für dich entdeckst denn ich würde das mal sehr positiv sehen, dass du da was findest.

00:26:43: Ach danke schön ja hoff' ich auch!

00:26:45: Wenn du das als dein Ziel ausgibst, dass Du da eine Balance finden willst, dann wird dir das mit Sicherheit gelinken Denn du hast ja schon ganz andere Sachen geschafft.

00:26:57: Richtig Das ist wieder eine Priorität.

00:27:03: Ist das jetzt meine Priorität, da den Mittelweg?

00:27:05: Ich nenne es halt mit meinen Worten so du kannst das ja anders nennen.

00:27:08: Ist dass jetzt meine priorität ein Mittelweg zu finden?

00:27:12: oder will ich eben irgendwie Höchstleistung oder irgendwie Status?

00:27:19: Das scheint nicht dein Ding zu sein.

00:27:22: Nee richtig, brauche ich nicht.

00:27:25: Status ist... weiß ich nicht nicht erforderlich irgendwie für mich fürs Leben.

00:27:32: Ja, schon mal gut zu wissen ne?

00:27:34: Das gehört zum überflüssigen Ballast irgendwie.

00:27:38: Nach der Eröffnung des Konzertsals in Kiel dann kam ja eben Überstunden abfeiern und dann eben okay jetzt was ganz anderes.

00:27:46: und dann hast du dir eine Auszeit genommen oder?

00:27:52: Genau da bin ich noch Australien.

00:27:56: Ich habe letztes Jahr am November gemerkt, dass ich gar nichts vorab für das Jahr ist.

00:28:02: Dann dachte ich sieben Jahre her, dass sich das letzte Mal da war.

00:28:05: Ich hatte gute Freunde in Australien und habe dann erst mal die zwei Wochen über Stunden abgefeiert und meine Wohnung fertig gemacht.

00:28:11: Danach gemerkt ,dass ich immer noch nicht erholt war.

00:28:14: Und dann bin ich eben drei Wochen nach Australien.

00:28:16: Daraus wurden dann vier Wochen, weil der Irankrieg kam und ich nicht mehr über Doha fliegen konnte und mein Flug gekänzelt wurde War nicht so schlimm, ich war noch länger in der Sonne und bei meinen Australien ein bisschen länger in Perth.

00:28:29: Da war da auch Wandern viel am Strand, hab viel versucht runterzukommen aber kam nach Hause und hat gemerkt immer noch Augen zucken, immer noch nicht schlafen... ...und bin dann zum Arzt gegangen.

00:28:41: Der hat mich sofort aus dem Verkehr gezogen und dann kam die Diagnose fertig!

00:28:49: Einmal fertig bitte.

00:28:51: Einmal, einmal fertig ja!

00:28:52: Einmal Matsch?

00:28:56: Wie können wir dieses Unterweg sein, dieses natürlichere Leben was du auch beschreibst so eben das nicht zäßhafte Leben?

00:29:06: wie können wir das mit unserem gesellschaftlich anerkannten Leben hier irgendwie verbinden sodass wir besser überleben als Menschheit überhaupt Als Gesellschaft in der zivilisierten, ich mache jetzt Anführungsströche.

00:29:21: Zivilisierte Welt.

00:29:24: Ich glaube also was für mich funktioniert ist... ...ich kann jederzeit innerhalb von dreißig Minuten meinen Rucksack so packen dass sich das Haus verlassen kann und für ein paar Nächte draußen sein kann.

00:29:37: Das machst du auch?

00:29:39: Viel zu selten!

00:29:40: Ich bin diesen Sommer viel getremmt weil ich eben laufen war.

00:29:45: Ich bin da ein paar Mal nach Süddeutschland getremmt und was war das gleiche?

00:29:47: Ich hab dann den Rucksack gepackt innerhalb kürzester Zeit, habe mich an die Straße gestellt und bin per Anhalter dann das eine mal bis zum Bodensee, das andere mal sogar bis zur Chamonime im Kumpel zusammen vom PCT auch und dann sind wir bis nach Frankreich getrempt und sind dann laufen gegangen.

00:30:00: oder am Bodenseee war ich dann laufen also dort...ich hab schon sehr viele schöne kleine Abenteuer erlebt.

00:30:05: oder einfach schnell abends packen und am nächsten Tag mit der Fähre von Kiel nach Götebäuk und dann wandern mit Freunden.

00:30:14: Das Wissen zu haben, dass ich jederzeit diesen Rucksack packen könnte und verschwinden könnte ist fürchterlich wertvoll.

00:30:20: Es ist ganz, ganz entlastend wenn ich jetzt im Moment Zeit habe und nicht weiß was ich machen soll dann passiert das schon mal, dass sich dann irgendwo hinfahre.

00:30:33: Ja, das passiert schon!

00:30:34: Und dann auch gerne irgendwas Neues mache.

00:30:38: Wenn du dann trams?

00:30:39: Das hat ja schon etwas von den Wandergesellen.

00:30:43: Ja, und es hat auch was vom Fernwandern nur ein bisschen schneller.

00:30:46: Man trifft spannende Leute.

00:30:48: in der Regel sind die, die einen mitnehmen spannender als man selbst.

00:30:52: Es sind immer Leute, die haben natürlich Interesse auf etwas Neues.

00:30:56: Die brauchen ein bisschen Abwechslung.

00:30:58: Die haben aber auch interesse auf die Art des Reisens und die haben immer tolle Geschichten zu erzählen.

00:31:02: Aber ist es so atemberaubend plötzlich die Alten zu sehen am Horizont?

00:31:05: Das ist so genial!

00:31:06: Wenn man von hier oben aus vom planten Land kommt Plötzlich die Alpen vor sich hat und eigentlich nur einen Tag gebraucht hat oder anderthalb Tage.

00:31:15: Und nicht mal Geld ausgegeben hat, das ist ja auch so ein Ding.

00:31:17: man braucht hier nichts außer einem Daumen.

00:31:19: Wenn man keinen Daumen hat, nimmt man ein Pappschild.

00:31:25: Ich finde es ordentlich gut dass du das sagst weil viele Leute sagen Ja ich habe ja kein Geld ich kann das nicht machen.

00:31:32: Nicht jeder kann tremmen also von seinem Sicherheitsbedürfnis heraus.

00:31:38: Es ist nicht ungefährlich, man weiß nie an wie man geredet.

00:31:41: Als Mann ist es leicht, es ist ungefährlicher aber nicht so leicht.

00:31:44: ich glaube als Frau ist es leichter.

00:31:46: Man wird leicht damit genommen Aber das ist natürlich gefährlicher.

00:31:49: also wir hatten eine schlechte Begebung.

00:31:50: die hatte schon wieder total verdrängt waren so drei Drei Asis in nürnberg.

00:31:55: es war halt wirklich einfach asis.

00:31:56: das waren so Handwerker.

00:31:58: Ich würde lesen keine Handwerke es waren so Typen die so alles machen.

00:32:03: aber richtiger sie hatten einfach Weiß ich nicht, die wollten Stenkern morgens an der Tankstelle in Nürnberg.

00:32:08: Die haben dann... Da hatten wir eine Frau gefragt ob sie uns mitnehmen könnte und dann haben die noch aus dem Auto gerufen dass wir die vergewaltigen würden.

00:32:14: und also so richtig... Also richtige Assis!

00:32:17: Richtige Arschlöcher!

00:32:17: Anders kann man sich nicht betiteln.

00:32:18: Da habe ich den nur zugesagt zugerufen das sie jetzt mal zur Arbeit fahren sollen und da haben sie sich auch geschlichen.

00:32:24: aber Das war die einzige schlechte Begegnung die ich jetzt in dem ganzen Jahr beim Trämmen.. Ich war ja auch in Australien trämmen die ich da erlebt hab.

00:32:31: ansonsten war es wirklich durchweg nur positiv und super viel Hilfsbereitschaft, also wirklich wie beim Fernwandern.

00:32:39: Wir sind in der Schweiz von einer mitgenommen worden eine Ärzte die auch gerne den PCT laufen möchte.

00:32:44: Die hat uns in ihrer Scheune schlafen lassen.

00:32:46: nachts.

00:32:47: wir haben hier noch die Möbel aus dem Auto rausgeschleppt ihre Schafe das Schaffutter für sie geschleppt und die Schafe gefüttert mit ihr und am nächsten Morgen kamen sie noch mit Frühstücker zu einem Stück weitergefahren.

00:32:57: so viel Hilfsbereitsschaft Freundlichkeit die einem dagegen springt.

00:33:01: Man muss ein gutes Menschengefühl haben, finde ich schon.

00:33:03: Man sollte immer auf seinen Bauch hören.

00:33:05: aber ja es ist wie du sagst Es ist nicht unmöglich.

00:33:10: Und sonst gibt's auch immer noch Blablacka.

00:33:11: Wenn man bisschen vorplant dann kann man für wenig Geld an irgendwo weiter wegfahren Oder man geht

00:33:18: Also... Hast du das was du eben gesagt hast?

00:33:20: Was gibts noch?

00:33:21: Blablacar so Mitfahrgelegenheiten, ne?

00:33:22: So mit Ja

00:33:23: Mit Fahrgelegenheit wurde er von Blablaka mal gekauft.

00:33:26: Deswegen sage ich Blablakas Flixbus!

00:33:29: Flixbuss billig

00:33:30: Sieben

00:33:31: acht Euro, vierzehn Euro.

00:33:33: Was habe ich denn bezahlt?

00:33:34: Ich hab sechzig Euro von Freiburg bis nach Hamburg bezahlt.

00:33:37: Es sind ja keine Werte.

00:33:39: Also klar für manche ist das viel aber wir reden von sechziger Euro einmal quer durch Deutschland.

00:33:43: Das ist schon nicht so teuer im Verhältnis zur Bahn zum Beispiel.

00:33:46: es geht.

00:33:47: oder wenn man Benzin bezahlen muss dieser Tage Es geht schon irgendwie alles Oder man schnappt sich das Fahrrad und fährt mal.

00:33:54: Wie gesagt Ich guck gerne auf die Karte und sag wo wollte ich immer mal hin in Deutschland oder wo komme ich her Kennt das dazwischen nicht und dann kann man das ja auch alles zu Fuß abgehen.

00:34:03: Und es kommt immer... Es gibt immer Hotels, wenn man gerne im Hotel schlafen möchte, es gibt immer Gasthäuser.

00:34:09: Da kann man die Rote ein bisschen planen gucken was ist am Wegesrand.

00:34:12: Dann kann man da unterkommen, wenn sich dann sicher fühlt.

00:34:15: Sicher fühlen möchte.

00:34:18: Ja ich glaube Barrieren entstehen nur im eigenen Kopf.

00:34:20: also es gibt eine Lösung.

00:34:23: Nichts ist unmöglich.

00:34:24: Um eigentlich braucht man nicht viel ne?

00:34:27: Man kann mit sehr wenig Wundervolle Begegnungen haben, so wie du es beschreibst mit der Schweizer Ärztin.

00:34:33: Das ist ja wirklich eine Sahneschnitte.

00:34:36: Ja, wirklich!

00:34:37: Da kannst du eigentlich dein ganzes Leben von zähren.

00:34:40: Ja also das sind eben diese Begegen... Also ich bin ja auch dann in Australien ganz ohne Bedenken getremmt.

00:34:48: Obwohl dass da verboten ist und dann war natürlich der erste, der angehalten hat und auch der einzige, der eingehalten hat waren natürlich Polizisten in Zivil selbstdrehend Und selbst der hat mich mitgenommen und hat mich fünfzig Kilometer genommen und sogar noch bis zum Auto gefahren.

00:35:01: Ich musste zu meinem Auto zurück.

00:35:05: Das war wie in den USA auch da hatte ich null Bedenken, obwohl ja jeder theoretisch eine Waffe im Auto haben kann.

00:35:09: aber das denkt man nicht dran so.

00:35:12: In Deutschland stand ich dann an meinem ersten Morgen dann einer Straße und dachte weil das letzte Mal war zwölf Jahre her oder so.

00:35:19: Sehen ob mich überhaupt wer mitnimmt.

00:35:22: Irgendwie hatte man in Deutschland gleich so ein schlechtes Gefühl, dass keiner mehr Lust hat.

00:35:25: Alle haben ja immer Stress und sind hektisch und haben keine Zeit.

00:35:28: Und es war unfassbar beeindruckend wie viele Leute hilfsbereit und freundlich und interessiert waren.

00:35:34: War ein sehr schönes aktuelles Zeitbild der Deutschen.

00:35:40: Wir hatten auch einen polnischen Opie, der uns mitgenommen hättigen will.

00:35:43: nur den Kuarte war das der.

00:35:45: Ich meine er lebt auch seit dreißigvierzig Jahren in Deutschland aber er hat sich von sich gesagt, dass er Kuarte ist.

00:35:50: also Die Leute, die in Deutschland leben waren sehr spannendes Bild der aktuellen Gesellschaft.

00:35:58: Weil es auch ein sehr spannender Schnitt war.

00:35:59: also wir reden vom sehr reichen Rentner mit der fetten SUV Karre.

00:36:03: Wir reden von dem pensionierten Dandy im Oldtimer.

00:36:06: Wir reden einer ehemaligen Goldschmiedin, die auch auf Walz vor vier Jahren ohne Handy unterwegs war.

00:36:13: Also parallel sind natürlich auch da da.

00:36:16: Die hatte ein Handy aber kein Internet drauf.

00:36:17: das heißt sie hatte noch wie früher Zum Navigieren Zettel, welcher Abfahrt sie nehmen muss.

00:36:22: Total cool.

00:36:23: Ewig nicht gar nicht mehr gewusst dass man das ja früher so gemacht hat und wir...

00:36:29: Ja ist

00:36:31: total, total!

00:36:32: Mit so viel geschimpft auf dieses Land und es gibt hier auch sicherlich den Autos.

00:36:37: Und diesen Schimpfen hat sich auch übertragen auf meine Stimmung am Anfang als ich dachte mal sehen ob ich überhaupt irgendwie nach Hamburg komme.

00:36:44: Und Leute, die mich mit nach Hause zum Kaffee genommen haben.

00:36:47: Auch so zwei Jungs, die in Urlaub wollten das erste Mal.

00:36:49: Auto irgendwie älter als die beiden Jungs.

00:36:51: Irgendwie ein Golf von two-thausend eins.

00:36:54: Die gerade ihren Lappen in der Hand und fahren damit in den Urlaub und haben uns irgendwie reingekwetscht weil wir nur eine Abfahrt weiter mussten, damit wir endlich wieder in die richtige Richtung fahren auf der Autobahn.

00:37:03: Haben sie uns mitgenommen für zwanzig Kilometer oder sowas.

00:37:07: Total coole Begegnung.

00:37:09: Notar aus Ravensburg.

00:37:14: Es ist so schön, wenn du das sagst.

00:37:16: Du lächelst so... Also du siehst ihn schwelgen, ne?

00:37:19: Ja genau!

00:37:20: Ein Schwelk in Erinnerung und ja toll finde ich klasse.

00:37:24: Danke dass du das teilst hier.

00:37:26: Gerne, gerne weil es...

00:37:27: ...positiven Vibe durch Deutschland durch.

00:37:32: Und es zeigt ja, es geht, wenn man sich die Zeit dafür nehmen kann nicht wenn man sie sich die nimmt, wenn wir sich die nehmen können.

00:37:38: also Zeit zu haben ist wirklich der größte Luxus dieser Tage.

00:37:42: Ich sag mir nur, wer Zeit hat ist reich

00:37:44: und dieses innere Getriebensein.

00:37:45: Und das Gefühl von gesteuert Hamsterrad funktionieren müssen all diese Sachen.

00:37:51: wenn die nicht da sind dann merkt man erst mal wie das Leben sein kann.

00:37:58: ich habe drei oder vier Monate keine drei Monate gebraucht um dieses hamsterrad feeling auch in meinem privat leben nicht mehr zu haben.

00:38:05: ich hab Zuhause manisch Dinge abgearbeitet Der ganze Tag war durchgetaktet, auch zu Hause.

00:38:13: Das hat sich bis in den Juli rein so gezogen, bis ich dann zum Bodensee getrennt bin.

00:38:17: Da hörte das dann endlich auf.

00:38:18: dadurch ein paar Tage einen wunderschönen minimalistischen Campingplatz.

00:38:22: da gab es nur eine Schlauchdusche fünf Euro am Tag nix außer dem Bodenseen der Entfernung und ich bin von da aus laufen gegangen oder spazieren gegangen.

00:38:29: Das habe mich endlich richtig geerdet.

00:38:32: Es hat auch Schweden nicht geschafft vorher die sieben Tage.

00:38:35: Es waren schöner Kurzes runterkommen aber danach ging's gleich weiter mit diesem Drehen.

00:38:40: Es hat sich bis in mein privates Leben

00:38:42: reingezogen.".

00:38:44: Und vielleicht ist es aber auch die Summe dessen, was du schon vorher gemacht hast, dass das dann am Bodensee so sein konnte?

00:38:50: Ja.

00:38:52: Weil das war ja einige Zeit später und je weniger, je besser!

00:38:58: Bei mir definitiv.

00:39:00: Ich glaube aber tatsächlich für alle... ich glaube viele wissen nicht wie gut es tun würde wenn man sich von vielen unnötigen Dingen trennen würde.

00:39:11: also wie gesagt haben wir das in der ich glaube in den letzten aufnahme schon gesagt dieses dauerhafte piepen vom ganzen besitz also jede heißloch fritteuse jede mein aller geschirr spüler wieder piep.

00:39:23: das nervt mich.

00:39:23: wieso muss der piepen wenn er fertig ist dass es mir scheiß egal, dass der fertig ist und dann piept er mich nachts wach weiß fünf fünf minuten lang piepter und dann hört er auch zu piepen und springt auf wo ich denke warum warum muss der pieten was das ist ja wieder eine und indirektes belasten?

00:39:40: kümmere dich um mich.

00:39:42: Heißloffitöse, kümmer dich um ich!

00:39:44: Alles muss dir irgendwie sagen das es da ist und dass du dich jetzt darum kümmern musst.

00:39:48: Das sind überall kleine Tamagotchis die einem so unterschwellig Druck bereiten... ...und einen dadurch stressen.

00:39:53: Und äh..ja es ist...das ist eben wenn man draußen unterwegs ist.

00:39:58: Man hat höchstens das Handy zu laden oder den E-Book Reader und sonst nichts um sich von außen zu kümern.

00:40:04: Also je mehr Besitz man hat umso mehr muss man sich ja darum kümmern.

00:40:07: Es pflegen irgendwie unterhalten für mich fürchterlich anstrengend und irgendwie mittlerweile auch überflüssig.

00:40:15: Was würdest du denn sagen, wenn man sich so auf den Weg macht?

00:40:18: Können wir noch mal so zu in Wanderung... was braucht man um mental das heißt psychisch emotional beweglich sein zu können um den Herausforderungen die so ein Wanderweg mit sich bringt aber auch die unser Leben so mit sich bringen?

00:40:41: Was könnte uns Menschen dienlich sein?

00:40:47: Ganz kurz möchte ich noch mal sagen, also ich möchte niemandem vorschreiben wie er oder sie sein ihr Leben zu leben hat.

00:40:52: Also was Besitz angeht jeder kann machen was er will ist es nur meine Meine Sicht der Dinge und was ich empfehle.

00:41:03: Wenn Leute viele Sachen haben sollen, dann sollen sie es meinetwegen machen.

00:41:05: Das ist alles in Ordnung.

00:41:07: Jeder soll sein Leben leben wie er möchte.

00:41:09: Nein zurück zu deiner Frage aus meiner Sicht sollte man ein gewisses Urvertrauen auf wenn das jetzt ein bisschen isoterisch rüber kommt.

00:41:20: aber ich habe irgendwann auf dem PCT einen urvertrauen in das Universum entwickelt so komisch sich das anklingt anhört.

00:41:29: mir war klar Also es gibt einen Punkt im Leben, da kannst du nicht mehr vorbereiten.

00:41:33: Irgendwann kannst du... Wir wollen ja immer alles mit Hosenträger und Gürtel und noch eine doppelte Hose.

00:41:40: so wollen wir Deutschen das hier haben.

00:41:42: Im Leben wie im Bauen also überall muss ja alles doppelt und dreifach gesichert sein ne?

00:41:46: Wir drucken ja unsere Tickets für die Flughafen auch aus obwohl sie auf dem Handy haben und Irgendwann habe ich gemerkt in der Natur, dass sich auch einfach mal loslassen muss und ich kann jetzt nicht mehr weiterplanen.

00:41:58: Weil das Ungewisse kommt.

00:42:02: Es hat sich aber trotzdem wie auch immer ergeben.

00:42:05: Also es ist immer irgendwie gut ausgegangen an einem gewissen Punkt wo... Und wäre es nicht gut ausgegangen wir hätten Plan B gehabt.

00:42:11: Plan B ist immer nicht verkehrt.

00:42:13: Kann man haben!

00:42:13: Aber es war klar, es war irgendwie wusste ich, das passt schon irgendwie.

00:42:18: Ob jetzt Snowbridges noch da sind, ob wir über die Flüsse kommen.

00:42:21: Ob sie überhaupt möglich ist weiterzugehen durch den Schnee?

00:42:23: Ob wir im Norden durch die Brände abgehalten werden und nicht mehr weiter können?

00:42:28: Mir war aber klar ... Nee, es wird sich ausgehen!

00:42:31: Es geht sich auch sagen ja die Österreicher gerne oder ich weiß nicht, ob man's in Bayern sagt.

00:42:35: Aber das trifft sich schon ganz gut.

00:42:38: diese Ansicht.

00:42:39: Das sollte man loslassen können dieses... Ich hab keine Kontrolle mehr, kann sie aber auch abgeben.

00:42:45: Kontrolle abgeben können Auch an Leute, denen man vertrauen muss.

00:42:50: Manchmal müssen auch andere Leute mal navigieren.

00:42:53: Man kann dich immer nur navigieren ist.

00:42:54: Man muss es auch anderen überlassen oder die Planung überlassen und dann einfach loslassen können und sagen können okay, dann machst du das jetzt!

00:43:03: Sehr sehr wichtig.

00:43:03: Ich

00:43:03: fühle mich erstmal nicht toll an, ne?

00:43:06: Das ist erst einmal ein neues komisches Gefühl... ...und dann braucht es Erfahrung.

00:43:12: Ah,

00:43:13: funktioniert ja!

00:43:15: Okay, dann ist es beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr ganz so komisch und es fällt mir leichter.

00:43:19: Ja richtig oder man merkt okay das kann die Person jetzt nicht so gut, vielleicht gucke ich da trotzdem noch mal raus.

00:43:23: aber das erfährt man dann, das lernt man ja und dann kann man das ja beim nächsten mal anwenden.

00:43:27: Aber in der Regel und Bauchgefühl, Bauch gefühlt stimmt immer auch bei mir im Beruf Es gibt sehr viele Punkte Da gehst du vorbei und denkst auf der Baustelle irgendwas stimmt hier nicht Und dann stehst Du zwei Wochen später vor dem heftigsten Mangel der jetzt vielleicht das Bauvorhaben um Wochen zurückwerfen kann.

00:43:44: Das ist die Scheiße, hätte ich da mal nachgeguckt.

00:43:46: Und das lernt man dann irgendwann leider durch Schmerzen, dass man den Bauchgefühl immer vertrauen sollte.

00:43:54: Gerade was negative Dinge angeht, ob ich da jetzt bei der Person wirklich einsteigen ins Auto?

00:43:59: Irgendwie komisch?

00:44:00: Nee, mach' ich nicht!

00:44:01: Oder will ich, dass der jetzt einen Freund mal komisch gefahren in Norwegen und hätt ich damals ... Dann gab's einen Unfalle... Ich hätte etwas sagen sollen.

00:44:11: Lass mich aussteigen, ich will nicht mehr mitfahren.

00:44:12: Was hätte ich sagen

00:44:13: sollen?!

00:44:14: Habe ich aber nicht.

00:44:15: All diese Situation, da soll man auch sein Bauchgefühl vertrauen und wenn man dann eben nicht mehr mitmacht, dann macht man eben nicht mit.

00:44:23: Ja, aber das hat sowas von gegen den Strom schwimmen dann?

00:44:26: Und da sind wir ja alle...

00:44:27: Spielverderber sein!

00:44:29: Spielverdärber sein, Schisser sein.

00:44:32: Aber egal, wenn man sich in einer Situation nicht wohlführt, Mount Whitney, Annika & Karate Kid die wollen auf dem.

00:44:39: Mount Whitney ist der höchste Berg der Kontinentalen USA in absoluten Winterbedingungen.

00:44:42: Ich hab gesagt, ehrlich?

00:44:43: Nee will ich nicht!

00:44:45: Wir kennen den Berg nicht und ich will da nicht hoch.

00:44:47: Ich habe Fotos gesehen.

00:44:48: es ist ekehaft super ekehafte Konditionen also super sketchy.

00:44:53: Wille ich nicht Und dann war natürlich der Spielverderber.

00:44:56: aber im Nachhinein bin ich so froh das nicht gemacht zu haben.

00:44:59: Ich gehe den irgendwann im Sommer noch mal Aber ich hätte ihn nicht.

00:45:04: In diesen höllischen Schneebedingung sollte man sich nicht auf dem Berg begeben, den man nicht kennt Im Dunkeln

00:45:12: Also zusammenfassen können wir sagen, dass ein Urvertrauen zu finden mit der Zeit im Leben zu entwickeln ist wichtig.

00:45:20: Ist hilfreich loslassen können ist wichtig und sich ungewissen Situationen aber auch aussetzen.

00:45:29: ja also nicht immer auf Nummer Sicherheit zu gehen sondern auch so Situationen zu suchen wie zum Beispiel zu tremmen oder eben einen langen Weg zu gehen wo man einfach Ich weiß, was passieren wird und nicht immer den bequemen Wellen.

00:45:45: Den Bauchgefühl vertrauen – all diese Dinge können uns dahin bringen dass wir psychisch emotional beweglicher sind.

00:45:57: Richtig!

00:45:57: Situationsbewegliche auch.

00:45:59: Resilient?

00:46:01: Ja, resilient genau.

00:46:02: ich habe gemerkt dass ich in manchen nicht in allen Lagen, aber ich merke seitdem in manche Lagen reagiere ich wesentlich entspannter auf unfeuergeregte Dinge.

00:46:12: Auf Sachen die schief laufen.

00:46:14: also nicht nur ich sehe das sondern sie sieht tatsächlich auch Annika meine Ex die sagte dann auch an Situation so.

00:46:19: das ist ja ungewöhnlich dass du jetzt so entspannt reagierst.

00:46:23: Das habe ich da tatsächlich mitgenommen.

00:46:24: Nicht immer!

00:46:25: Aber es ist schon wesentlich mehr geworden diese

00:46:30: Dinge die ihr mitgenommen hast von dem genau von der Tour, vom PCT dann in den Tagsleben.

00:46:36: Tich mitgenommen hab und Christo hatte gesagt... Wir haben uns ja bei Christo Förster kennengelernt im Neujahrskamp und da sagte er, sinnbildlich sowas wo die Angst ist, ist der Weg!

00:46:49: Und man redet ja auch an der Erlebnispädagogik oder generell von dieser Komfortzone aus der Komfortzone hinaus schreiten und dann kommt nicht gleich die Angstzone sondern kommt erstmal die Lernzone.

00:47:01: Und in dieser Lernzone lernen wir neue Dinge über uns, über die Welt.

00:47:04: Über Fähigkeiten sonst was und jeder erste Schritt raus aus dieser Komfortzone von der imaginären Couch ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

00:47:12: Wir bewegen uns in den äußeren Kreis und gucken erstmal was da los ist.

00:47:15: und diese diese Lernzone ist eben umso mehr wie sie betreten, um so mehr weiten wir sie eben aus.

00:47:20: also wenn ich an meine erste Fernwanderung denke das war... Also in Deutschland wo ich dann auch das erst Mal wild gekämmt habe.

00:47:27: Ich hab' die ganze Nacht kein Auge zugetan Ich war so nervös, ich hatte so viel Angst.

00:47:31: Also heute gehe ich nachts überall im Dunkeln durch die Gegend und habe null Angst!

00:47:35: Ich geh nachts durch den Wald und hab keine Angst.

00:47:38: Ich kann mich irgendwo hinhauen und schlafen und hab' keine

00:47:40: Angst.".

00:47:40: Das ist aber alles daraus gewachsen, dass man sich daran gewöhnt ne?

00:47:45: Dass man sich sehr lange in dieser Lernzone aufgehalten hat... ...und die eben entsprechend zur Komfortzone gemacht hat durch die Ausweitung.

00:47:52: Und dementsprechend ist dieser Spruch wo die Angst ist.

00:47:55: Der Weg passt da sehr gut rein.

00:47:59: Alles, was sich erst mal nach ungewohnt und Angst anfühlt ist glaube ich eine ganz gute Sache sich dahin zu bewegen.

00:48:04: Wenn man sagt okay ich möchte jetzt... Ich bin noch nie mit dem Fahrer dreißig Kilometer irgendwo hin gefahren ja dann ist das so der Beweggrund das Mal zu machen.

00:48:12: Und da wird es tricky wenn du sagst den Bauchgefühl immer vertrauen weil wenn das etwas in dir sagt aber ich habe Angst das könnte man mit einem Bauch-Gefühl verwechseln.

00:48:24: Das ist nicht so eine Zeitungstierung in sich zu finden.

00:48:30: Was ist jetzt Bauchgefühl und es fühlt sich nicht gut an, ich lasse das lieber?

00:48:35: Oder ist es die Bequemlichkeit, die mir sagt ach komm auf dem Sofa ist doch auch schön, musst du da nicht machen?

00:48:42: Gibt's keine Anleitung für muss man leider für sich selbst rausfinden.

00:48:45: aber genau wichtig das Bauch Gefühl muss man lernen zu wissen wann man den Bauch gefühlt vertraut oder auf das Bauchtgefühl gehört wenn es einfach nur ne Kopfsache ist.

00:48:55: Ja, stimmt.

00:48:56: Das ist ein sehr guter Hinweis.

00:48:58: Wichtiger Hinweis!

00:48:59: Ja und da ... das kann nur jeder für sich lernen indem er sich ins Leben hineinbegibt.

00:49:05: Das...das ist es einfach.

00:49:06: Ja richtig, ja aber so ist das Leben ne?

00:49:08: Genauso is' das Leben.

00:49:10: Wir werden

00:49:10: gelebt.

00:49:11: Ja genau so ist dass Leben.

00:49:12: Das Leben war eigentlich schon immer so, dass man sich dann in's Unbegewisse begeben muss.

00:49:15: also wenn man überlegt wie die Leute, die übers Meer gefahren sind was für einen Wahnsinn.

00:49:20: So eine Selbstmordaktion eigentlich.

00:49:22: Nee aber genauso ist das leben bisher immer gewesen und erst seit Google Rezensionen und Navigationssystem ist das Leben eben nicht mehr so.

00:49:31: Wir haben in sehr kurzer Zeit verlernt, uns auch mal auf das Ungewisse zu verlassen.

00:49:37: Ja absolut!

00:49:38: Ja Björn bevor wir so allmählich zum Ende kommen möchte ich noch auf etwas zu sprechen kommen was eine großartige Innovation ist die du und Annika die ihr gemeinsam entwickelt habt Während des PCTs, oder weiß ich gar nicht mehr genau.

00:49:54: Es heißt Lappy und es ist ein Pinkeltuch.

00:49:57: Erzähl doch bitte mal was das damit auf sich hat?

00:50:00: Genau also Lappy ist eigentlich schon vor dem PCT entstanden.

00:50:05: Wer in der Natur unterwegs ist gerade auf einem Jakobsweg war's bei mir ganz schlimm.

00:50:10: man sieht super schnell diese unfassbar vielen Klopapiernester auf den Boden.

00:50:15: Wer wo gepinkelt wird liegt dann immer Kloppapier rum und verrottet super langsam an der frischen Luft.

00:50:24: Das waren wir in Dorn im Auge, irgendwann kamen dann Werbung auf Instagram von einem amerikanischen Pinkeltuch.

00:50:31: Es ist ein Stoff, das antibakteriell ist, man wischt sich nach dem Pinkeln damit ab und dadurch riecht es eben nicht.

00:50:37: Der Stoff nimmt keinen Geruch an kann bis zu sieben Tage am Stück benutzt werden wird dann gewaschen und wieder neu verwendet.

00:50:45: Kann man sich festklippen haben Rucksack.

00:50:48: Und dann haben wir gesagt, das brauchen wir auch in Europa und irgendwie machte es keiner.

00:50:51: Dann haben wir jahrelang gesagt, dass braucht man auch in europa.

00:50:53: Und da haben wir uns irgendwann selber hingesetzt, einu zwanzig zweiundzwanzig werden Covid.

00:50:57: Wir haben Lappie entwickelt, haben halt geguckt was hat das?

00:51:01: Haben die anderen Produkte gibt ja in den USA auch eins denn Was ist daran nicht so toll?

00:51:05: und haben gesagt was machen wir besser?

00:51:07: und anders was stört uns?

00:51:08: und haben dann gesagt okay Das ist jetzt das europäische Ponderant sind dann auf PCT haben wir's dann sechs Monate lang getestet und sind dann nachhinein damit auf den Markt gegangen ist.

00:51:18: Sechs Monaten PCT haben wir gesagt, okay können wir verkaufen.

00:51:22: Dann machen wir unseren Webshop auf und seitdem verkaufen wir seit drei Jahren jetzt mittlerweile LEPI und sind damit auch mittlerweile in Holland.

00:51:29: der weiteste war glaube ich Kiruna Nordschweden aber auch Finnland Irland.

00:51:34: überall verschicken wir mittlerweile.

00:51:35: Jetzt gehen wir rein nach Frankreich Und ja es wird das was wir wollten.

00:51:40: Es ist ein europäisches Produkt geworden und sorgt dafür dass man eben kein Gruppapier mehr in der Natur rumfliegen hat.

00:51:47: Auch das ein Grund, ich hätte mich nie getraut irgendwas wie eine Firma aufzumachen früher.

00:51:54: Das ist auch so was, was ich vom PCT mitgenommen habe.

00:51:56: Auch so ne Baustelle wie den Konzertsaal mit zweiundfünfzig Millionen oder keine Ahnung, fünfzig Millionen, weiß was ich, irgendeine Zahl die groß ist Bauvolumen hätt' ich mich früher nie Getraut.

00:52:06: und plötzlich geht man das einfach an weil man weiß okay es... A geht es sich aus, wenn man so genug reinsteckt.

00:52:11: Das geht sich schon aus und B ist eigentlich nicht so möglich, wenn wir uns nur will.

00:52:17: Das ist auch mehr ein Frauenwirt die du einfach mitgenommen

00:52:21: hast.

00:52:23: Und wer viel wandert gerade so längere Touren macht oder auch Segeln?

00:52:26: Wir haben jetzt immer mehr Leute, die segeln gehen oder auch Camper werden wir uns ja gerade unterhalten.

00:52:31: Wenn man im Camper unterwegs ist das ist super Invest weil man eben nur dieses Pinkeltuch hat und nicht in einem Plastikbeutel Unmengen an Klopapier sammeln muss, weil man die eben nicht ins Camping-Klo schmeißen will.

00:52:42: Also wir sind früher auch im Camper Van unterwegs gewesen.

00:52:45: Wir hatten dann immer diese baulandende Plastiktüte voll mit Kloppapier hängen was man nur nach dem Pinkeln benutzt hat Und das kann man sich einfach ersparen spart Ressourcen.

00:52:54: Gerade beim Wandern nervt es total.

00:52:57: Man weiß schon im Vorwege wo Klop Papier liegen wird nämlich hinter der nächsten versteckten Ecke.

00:53:01: Wenn man da um die Ecke geht, liegt überall Klopapier rum und es muss nicht sein.

00:53:05: Und das hat... Wie

00:53:06: erstet die diese Stelle gefunden?

00:53:08: Da waren schon welche vor mir!

00:53:10: Ja

00:53:10: ja und leider ist es so wo einmal Klop Papier liegt wird immer wieder Klop papier landen.

00:53:15: Das ist ein unendlicher Sport eigentlich weil dann Leute denken achso naja ist er jetzt nicht so schlimm und hier liegt ja schon was und dann ist das schlechte Gewissen auch geringer.

00:53:24: aber Wir wollen eben mit Lappie A darauf aufmerksam machen.

00:53:27: Das Problem ist, alle die das jetzt hören und das noch nicht gesehen haben werden beim nächsten Spaziergang auf jeden Fall Klubpapier sehen und sich dann ärgern, dass leider jetzt die Augen geöffnet sind.

00:53:36: oder denken sie an Lappi?

00:53:37: Also wir wollen darauf aufmärksam machen und D zumindest dazu führen, dass die Leute, die weiterhin Klub Papier belotzen sollen, sehr gerne machen.

00:53:46: Wir wollen da keinen erziehen aber sensibilisieren nimmt es einfach mit.

00:53:50: Kleine Mülltüte!

00:53:51: Es ist eh in der Hand nach dem Abwischen.

00:53:52: man hat's in der hand beim Wischen.

00:53:53: warum muss man's auf den Boden fallen lassen?

00:53:55: Man kann es ja auch in der Tüte fallen lassen.

00:53:57: Sibbeutel können man verschließen, stinkt nicht!

00:53:59: Kann man dann so wegwerfen später?

00:54:02: Sibbetel geht und ich habe zum Beispiel weil ich mit meinem Hund unterwegs war jetzt ist er nicht mehr so fit aber ich hab immer ein Hundekackbeuteln dabei gehabt.

00:54:11: da kann man so Dinge auch wunderbar reintun und in den nächsten Mülleimer entsorgen.

00:54:16: also aus höchsten Gründen total zu empfehlen weil letztendlich ist das Papier irgendwann mein Baum gewesen Genatur erhalten wollen, dann können wir genau an der Stelle auch was tun.

00:54:28: Richtig!

00:54:29: Wieder Eigenverantwortung

00:54:30: ne?

00:54:32: Genau es ist ja... Auch das ist kein großer Schritt keine große Änderungen.

00:54:36: für viele ist es am Anfang komisch aber Annika zum Beispiel hat mittlerweile von fast jedem Leppi jedes Dekor die hat immer einen dabei.

00:54:44: also Fahrabtouren feiern gerade Festivals Also Es ist auf den Frauenkloß Meistens kein Klopapier mehr da, dafür liegt es dann in der Natur.

00:54:56: Also so kann man's ja leider sehen die Dexys sind immer leer und hat immer einen dabei und das ist nur ein kleiner Schritt.

00:55:03: sich umzugewöhnen aber auch der muss halt gemacht werden oder willgemacht.

00:55:07: Ja

00:55:07: und die sind auf jeden Fall formschön und auch farbig sehr schön.

00:55:10: ich hab sie schon gesehen und ich werde die Info dazu auf jeden fall in die Show Notes reintun.

00:55:16: wer da mal sich informieren möchte Genau so werde ich dein Buch einstellen und gerne auch die Leseempfehlung, die du ausgegeben hast eben.

00:55:26: Ja ja kann ich mal raus.

00:55:27: Stimmt.

00:55:29: Wie kannst du mir noch einmal zukommen lassen?

00:55:31: Und yo!

00:55:33: Ich bedanke mich sehr bei dir.

00:55:36: Nebenbei ist es dunkel geworden.

00:55:39: Bei

00:55:39: wir und auch um mich drum herum.

00:55:42: Das fühlt sich jetzt irgendwie kuschelig an... Wir sitzen zwar nicht am Kamin, aber für mich hat das so ein bisschen was vom Kamin-Sitzen.

00:55:52: Ja du sitzt ja selber im Campervan gerade ne?

00:55:54: Du lebst ja auch das reduzierte Leben grade.

00:55:58: Aber ein Luxusreduziertes muss ich gestehen!

00:56:00: Es ist schon nochmal...

00:56:03: Trotzdem ist es reduziert.

00:56:05: Ja

00:56:07: schön.

00:56:08: Vielen Dank!

00:56:10: Danke dir, war ein sehr schönes Gespräch und ich hoffe ich konnte viele irgendwie mitnehmen.

00:56:16: in meiner Sichtweise oder vielleicht wer sich darüber austauschen will, ich bin immer für Gespräche zu haben.

00:56:23: Also die Leute können wir gerne schreiben Gedanken dazu schreiben und ich mag das immer gerne so ein Feedback.

00:56:29: Du bist ja auch auf Insta zu finden?

00:56:32: Genau richtig!

00:56:33: Das können wir auch noch in die Shownotes reintun.

00:56:34: also da kann man dich kontaktieren und dir auch folgen und gucken was du als nächstes unternimmst.

00:56:40: Ja weiß ja komm auf jeden Fall neue Sachen.

00:56:46: Ich freue mich, dass du Pion und Mich in unserem Gespräch begleitet hast bis hierher.

00:56:51: Hoffe das du ein paar Inspirationen mitnehmen konntest, dich mutig in deinem Leben hinein zu begeben und es bewusst um dir bändigt zu leben!

00:57:02: Und ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag!

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