Höhenangst beim Wandern – du kannst mehr, als du denkst
Shownotes
„Du kannst mehr, als du denkst.“
Dieser Satz von Heike zieht sich für mich wie ein roter Faden durch unser Gespräch.
Heike erzählt, wie aus ihrer Unzufriedenheit im Büro ein freier Mittwoch entstand – und wie sie begann, an diesem Tag ihre Heimat zu Fuß zu entdecken. Nicht unbedingt auf vorgegebenen Wanderwegen, sondern mit Karte und Kompass und mit der Lust herauszufinden, was hinter dem nächsten Horizont liegt.
Später begegnete ihr beim Bergwandern eine ganz andere Grenze: ihre Höhenangst. Eine massive Blockade auf einem ausgesetzten Bergpfad wurde für sie zum Ausgangspunkt, sich intensiv mit Angst- und Stressregulation zu beschäftigen.
Heute begleitet sie selbst Menschen mit Höhenangst beim Wandern.
Wir sprechen unter anderem darüber,
warum Höhenangst sehr unterschiedliche Ursachen haben kann, was in einer akuten Angstsituation mit unserer Wahrnehmung passiert, wie eng Körper und Gedanken miteinander verbunden sind, warum der erste Schritt darin bestehen kann, überhaupt zu erkennen: Das ist gerade ein Muster, weshalb gelingende neue Erfahrungen wichtiger sind als der Versuch, Angst einfach „wegzumachen“, warum ein gesunder Respekt vor der Höhe beim Bergwandern durchaus sinnvoll ist, wie wichtig ein individuell passender Einstieg und kleine Schritte sind, warum auch Stress aus ganz anderen Lebensbereichen unser Erleben am Berg beeinflussen kann, und weshalb es sich lohnt, den eigenen Weg zu finden, statt sich daran zu orientieren, was andere vermeintlich können.
Außerdem entdecken Heike und ich noch eine weitere Gemeinsamkeit: Wir beide kommen mit Hitze und direkter Sonneneinstrahlung beim Wandern nicht besonders gut zurecht. Wir tauschen unsere Erfahrungen und Strategien aus – vom frühen Losgehen und Wandern im Wald bis zu Sonnenschirm, Kühlung, Pausen und der passenden Tourenplanung.
Was mir an unserem Gespräch besonders gefällt: Es geht letztlich um viel mehr als Höhenangst.
Es geht darum, sich selbst kennenzulernen. Wahrzunehmen, was man braucht. Eigene Grenzen ernst zu nehmen, ohne sich von ihnen bestimmen zu lassen. Und Bedingungen zu schaffen, unter denen neue Erfahrungen möglich werden.
Oder wie Heike es formuliert:
Öffne deinen Geist und lass los.
Über Heike
Heike ist Wandercoach und Sport-Mentalcoach. Sie begleitet Menschen dabei, einen neuen Umgang mit Höhenangst zu entwickeln und wieder mit mehr Sicherheit und Freude unterwegs zu sein.
Mehr über Heike, ihre Coachings und Touren findest du auf
tharun-touren.de
Mehr über mich und beWEGt
Du möchtest mehr über meine Arbeit und meine Angebote rund um Körper, Nervensystem und die Freude am Unterwegssein erfahren?
Meine Website – maikelenz.de Instagram – @maike_lenzscheele
beWEGt – der Podcast für Körper, Nervensystem und die Freude am Unterwegssein.
Schön, dass wir ein Stück des WEGes gemeinsam gehen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Jo.
00:00:00: Und da, da hab ich dann gestreikt und ich wusste auch nicht wie es weitergeht.
00:00:04: also ich war dann noch nie gewesen habe auch nicht gesehen wie lang das Stück ist weil in dem Moment sieht man ja so gut wie Garex mehr weil man so gebannt von der Snack-Essen.
00:00:16: und dann wusste ich noch, ich hatte mir schon ein Buch gekauft und da wusste es mir noch eingefallen wird dass wir sich hinsetzen.
00:00:26: Hallo und herzlich willkommen bei bewegt dem Podcast für Körper, Nervensystem und die Freude am Unterweg sein.
00:00:35: Ich bin Maike und mich interessiert wie wir bewegt sein können im Inneren und im Äußeren.
00:00:42: In der heutigen Episode hörst du ein Gespräch das ich mit Heike Taron geführt habe.
00:00:48: Wir haben darüber gesprochen dass man dem Mut Raum geben darf Und dass das was man erstmal als Problem wahrnimmt manchmal gar nicht das wirkliche Problem und die Ursache ist, sondern die Lösung ganz woanders liegt.
00:01:04: Wir haben uns auch über Höhenangst unterhalten und wie man da gut mit umgehen kann und was eine Altenüberquerung im Wege steht
00:01:15: und
00:01:16: wie sie gelingen kann.
00:01:18: Ich habe viel mitgenommen aus dieser Episode Und Sie ist sowohl interessant für deinen ganz normalen Lebensalltag Aber auch wenn du jemand bist, der gerne rausgeht.
00:01:29: Du kannst jetzt noch einen Moment der Musik lauschen und dann geht es gleich los!
00:01:47: Oh liebe Heike ich freue mich sehr dass du in meinem Podcast bist.
00:01:51: Ja hallo lieben Meika Ich freu mich auch das ich in deinem Podcast bin.
00:01:57: Wir haben ein paar Anläufe genommen bis wir das hingekriegt haben aber es hat dazu gefühlt dass wir uns auch persönlich getroffen haben denn wir haben eine gemeinsame Leidenschaft Und das ist das Wandern und draußen sein.
00:02:11: Genau,
00:02:11: genau!
00:02:12: Das war der Alter, ich mich noch dran letztes Jahr.
00:02:15: Wir haben eine schöne kleine Tour bei uns hier im Rhein-Hessischen gemacht am Oberhaupt des Rheins, genau.
00:02:22: Genau weil du kommst aus Mainz und aus Darmstadt also ein bisschen gar nicht so weit voneinander entfernt?
00:02:29: Ja.
00:02:29: Und das war auch ne Tour die haben wir im Regen gemacht?
00:02:33: Das hat uns überhaupt nicht aufgehalten, es macht dich hochstehen.
00:02:36: Nee, das war jetzt auch nicht ... Also mich hält ja Regen sowieso also nicht auf.
00:02:43: Da muss ich schon richtig runter schütten, dass ich im Haus bleibe.
00:02:48: Im Gegenteil, also ich mag eigentlich Regenwanderung.
00:02:51: Und was war wirklich?
00:02:52: Es war eine schöne Tour.
00:02:53: War ein Sommer und dann fängt auf die Erde an zu dupfen und so weiter.
00:02:58: Das liebe ich seit Kindertagen.
00:03:00: Ne, ist eine tolle Tour!
00:03:02: Kurzweilig und zack war man da.
00:03:05: Genau!
00:03:06: Ja, du bist ja aber nicht nur so eine begeisterte Wandererin sondern du hast das Ganze zu deinem Beruf gemacht und bist Wandercoach.
00:03:14: Und da würde ich dich aber jetzt gerne mal fragen bevor wir dahin kommen dem was jetzt ist wie fing das denn an für dich?
00:03:21: Bist du in der Kindheit schon viel gewandert mit deinen Eltern?
00:03:24: oder wie war es?
00:03:26: Mit den Eltern bin ich schon gewandt hat Aber natürlich nicht so gerne.
00:03:31: Was?
00:03:32: Schon wieder da, da.
00:03:34: Nein!
00:03:35: So wie ich es auch immer von anderen höre.
00:03:39: Zu dem heutigen Mann bin ich vor ca.
00:03:41: zwanzig Jahren gekommen.
00:03:43: Da habe ich meinen jetzigen Mann, meinen zweiten Mann kennengelernt und damals sind wir hier kreuz und quer durch die Gegend gezogen mit zwei und sind dann auch ins Allgäu gefahren.
00:03:54: Also haben die ersten Bergtouren gemacht und zu dem Heimatwandern bin ich eigentlich gekommen durch Unzufriedenheit in meinem Bürojob.
00:04:06: Das war eigentlich eine schöne Arbeit, aber so nach zehn Jahren hatte sich viel verändert gehabt, drumherum ich mich wahrscheinlich auch fünfzig Jahre geboren.
00:04:22: und da ja dann war ich unzufriedend und habe nicht alles hingeschmissen.
00:04:27: Und dann bin dem Rat meiner Coach gefolgt, die gesagt hat Heike jetzt reduziere erstmal deine Arbeitszeit und dann gucken wir.
00:04:36: Ja so habe ich es gemacht und dann hatte ich einen freien Mittwoch in der Woche und ja bin ich losgewandert.
00:04:42: Und zwar... Die erste Tour war noch ausgewiesen also nach Wegweisern.
00:04:47: aber da habe ich schon gemerkt ne nee das ist nicht mein Ging Ich will meine eigenen Wege gehen oder vom Rhein an die Nahe wandern.
00:04:57: Ich will quer durch den Hunsbrück, quer durch Rheinhessen nicht unbedingt auf ausgewiesene Wegen sondern mit Kart und Kompat.
00:05:05: Genau das war der Stichwort.
00:05:07: Ja dann bin ich weg... also ich denke mal zwei bis drei Jahre, ich muss noch einmal gucken.
00:05:12: Bin fast jeden Mittwoch losgezogen ja und hab hier meine Heimat erkundet.
00:05:18: Hab geguckt was hinter dem Horizont ist wie es da weitergeht genau.
00:05:22: Und Sommer wie Winter
00:05:23: Du bist Irma W. Winter, In meinem Klok habe ich da drüber auch geschrieben.
00:05:28: also da findet man jetzt noch viele Beiträge von damals.
00:05:32: Zwei Fünften, zwei vierten, zwei fünften Genau Ja
00:05:38: Okay Also es war wie so ein sanfter Ausstieg aus deinem Hamsterrad was nicht mehr gepasst hat für dich.
00:05:47: aber eben nicht so total hinschmeißen sondern Mittelweg finden
00:05:51: genau also das unter einen Hut bringen.
00:05:54: Und es hat auch funktioniert, sodass du...
00:05:56: Das fand wirklich funktioniert.
00:05:58: Nach einer Weile, wenn man mal nach eins oder zwei Jahren habe ich gemerkt, dass ich im Büro wieder Fuß gefasst hab.
00:06:05: Ich war ja Teilzeit aber das war wieder in Ordnung.
00:06:11: Ja?
00:06:11: Ich konnte wieder meinen Job machen und die Unzufriedenheit war weg.
00:06:14: Ich habe dann so six bis sieben über die Jahre meine Arbeitszeit weiter reduziert.
00:06:23: Und als ich dann vor vier Jahren oder so die Möglichkeit ergeben hat, all der ist Teilzeit, habe ich gesagt alles klar.
00:06:32: Da ist die Tür und da bin ich nicht dann rausgegangen.
00:06:35: und jetzt bin ich tatsächlich seit ersten Mai Rentnerin.
00:06:40: Also was die Angestellten-Tätigkeit betrifft?
00:06:44: Der Rest ist eher nix mit Ruhestand, ja genau!
00:06:49: So ist mein Werdegang.
00:06:50: also der Grund war Das Sitzen vorm PC, die Arbeit am PC.
00:06:58: Um acht Stunden oder mehr?
00:06:59: Ja... das hat nicht mehr so gekasst!
00:07:03: Ich würde ja behaupten wir Menschen sind dafür nicht gemacht.
00:07:06: So lange sitzende Tätigkeiten und Konzentration im Bildschirm.
00:07:10: Das passt einfach nicht über.
00:07:11: was ich wirklich beachtlich finde an dem was du jetzt sagst ist dass es darum geht wie bin ich mit mir?
00:07:17: Und wenn ich mit mir zufrieden bin, indem ich etwas Neues entdecke und ausprobiere.
00:07:22: Dann ist vielleicht eine Situation die ich vorher furchtbar fand gar nicht mehr so schlimm.
00:07:29: Das hat wirklich viel mit einem selbst zu tun.
00:07:32: Ja das hat ganz viel... Das hat eigentlich nur mit einem zu tun!
00:07:37: Ganz ehrlich gesagt.
00:07:39: Also das Trummer rum.
00:07:41: Es ist wie es ist.
00:07:42: Gut das hat sich was verändert gehabt Aber natürlich lag es an mir.
00:07:48: Und ich habe mich dann in diesen drei Jahren angefangen, also das ging noch meine eigene Entwicklung, die ging da noch weiter.
00:07:56: aber da habe ich so viel über mich selbst gelernt.
00:07:59: Ich bin halt eine Erdeckerin und will immer was Neues machen, ich will Lösungen finden.
00:08:05: Da war ich zehn Jahre rum Da habe ich meine Lösung gefunden im Büro und habe Sachen ausgebaut.
00:08:10: Und so war aber irgendwie nichts mehr zu lösen, sondern beziehungsweise es waren Probleme die ich nicht lösen konnte weil mir da die Hände gebunden waren.
00:08:20: ja und das war wahrscheinlich sympathisch.
00:08:24: Aber wie gesagt bin dann wieder reingekommen und hab meine Einstellung verhindert zu der ganzen Sache und dann war's auch okay.
00:08:37: Also letztendlich bin ich auf Ruhe, dass ich geblieben bin.
00:08:40: Weil meine Tätigkeit war gar nicht so plöt.
00:08:44: Es war eigentlich eine schöne Arbeit und da bin ich auch ganz stolz, was ich das machen durfte.
00:08:50: Das war mein Weg.
00:08:51: Ich habe viel über mich gelernt, dass sich gerne entdecke, dieses Wege finden und mich ausprobieren durch Erfahrungen machen.
00:09:05: Das ist so mein Ding.
00:09:08: Ja und irgendwann auf diesem Weg bist du dann ja auch Sport-Mentalcoach geworden, ne?
00:09:13: Und hast dich da zertifizieren lassen.
00:09:15: Genau!
00:09:16: Dann
00:09:16: habe ich den Lärm unter Vorstellen.
00:09:19: Ja, Sportmentalcoach sind Menschen die einfach den Kopf beim Sport ins Boot holen, also das wir sorgen dass der Kopf mit macht.
00:09:29: Also SportmentalCoach kennt man aus dem Golf Sind die eigentlich Gang und Geber, aber halt auch in anderen Sportarten wie z.B.
00:09:39: Mountainbiken sind eigentlich als einerseits sie unseres Reden im Büro und das kann ich noch machen und dann kam noch dazu.
00:09:48: jetzt kommen wir zum nächsten Stichwort Wandern den Bergen und dann habe ich da mal einen Höhenangst entdeckt über diese Schiene.
00:09:56: wenn ich dann tatsächlich zu der Petra Müsik gekommen Und dann habe ich gelesen, wie sie das angeht.
00:10:05: Halt auf neurobiologischer Basis mit fundiertem Wissen.
00:10:10: Das hat mich so angesprochen und da dachte ich ja genau, dass ist es!
00:10:14: Das machst du jetzt.
00:10:16: Dann hab' ich diese Ausbildung angefangen... Ich mit meinem Wander nach... Ich war da!
00:10:23: Die Einzige, die Anderen waren mit Mountainbike, Fußball oder so irgendwas.
00:10:28: Ich und mein Berg waren dann.
00:10:29: aber genau das war der Weg.
00:10:34: Und wenn du sagst, du hast da deine eigene Höhenangste entdeckt als du dich in die Berge aufgemacht hast wie hat sich das denn gezeigt?
00:10:42: Ja also wir waren im Allgäu und sind rote Wege gegangen.
00:10:47: Wir sind aber auch mal schwarzen weg gegangen.
00:10:51: wenn wir dann auf ausgesetzte Wege gekommen sind oder besser gesagt fahre da habe ich dann halt gemerkt, wenn es zu einer Seite steil runter ging dass ich auf einmal so gemerkt hab oh Moment mach hier muss ich jetzt nicht mal stock machen.
00:11:08: Ich muss mich erst mal sammeln gehen.
00:11:09: Sieh mal bitte vorbei.
00:11:12: Ja das habe ich gemerkt Holla die hofft die weit für ihn und das Ding dann auch.
00:11:19: Ich bin jetzt niemand, der dann sofort in die Blockade kommt oder so.
00:11:23: Oder das Diplin der Skronen wirft.
00:11:26: Ich habe dann erst mal so weitergemacht und es ging auch eine Weile ganz gut.
00:11:30: Und dann aber eines Tages waren wir dann im Tanheimertal genau, die Krinnenspitze.
00:11:37: Das war glaube ich ein Tag nachdem ich so blöde Erfahrungen gemacht hatte und hatte mich eigentlich auf so'n Tanz... entspannten Bergwandertag eingestellt.
00:11:48: Wir fahren mit der Sesselbahn hoch und laufen nur zu halb.
00:11:52: Das war die der Plan.
00:11:56: Da sind wir hochgefahren, dann meinen Mann und damals noch das Horn weg und ich hinterher und auf einmal sehe ich wie er irgendwie nach links abpiegt und als ich da ankomme wo er abgekommen wird stand dann der Weg weiter.
00:12:13: Rosen Rosenalpen?
00:12:15: Alpen-Rosensteig.
00:12:16: Steig!
00:12:18: Okay, steig war nicht im Programm.
00:12:21: Immer in meiner Vorstellung.
00:12:23: Da ging es schon los.
00:12:24: also da war dann... Ding, erstens war der Ärger natürlich und dann halt steig will ich nicht so aber bleibt mir übrig.
00:12:31: Bin ich dann hinterher aus Sedent und mich geärgert und so weiter und sofort und als ich dann oben ankam ja da stand ich dann vor so einer Passage.
00:12:44: Die waren nicht lang, aber die waren und das war vielleicht ca.
00:12:48: ein Meter maximal.
00:12:49: Aber das war eine Fahrt direkt an der Kante.
00:12:52: So kann man es wirklich sagen!
00:12:54: Es gibt es selten, aber... ...es war ein Fahrt, der war dreißig Zentimeter von der Karte entfernt.
00:13:00: Und dann ging's fünfhundert Megameter steil abwärts.
00:13:06: So, mal da irgendwie
00:13:07: in den Zeichen oder?
00:13:09: Nee, nix.
00:13:11: Nee, links runter.
00:13:12: Rechts waren so Krüppelkiefern.
00:13:15: also diese ... weiß ich jetzt grad nicht mehr der Name, da hab' ich die genahme Reiz.
00:13:19: Jo!
00:13:20: Und da habe ich dann gestreikt und ich wusste auch nicht wie es weitergeht.
00:13:24: Also ich war da noch nie gewesen.
00:13:25: Hab' auch nicht gesehen, wie lang das Stück ist weil in dem Moment sieht man ja so gut wie Geixler, weil man so... Gebanseleck essen.
00:13:37: Dann wusste ich noch, ich hatte mir schon ein Buch gekauft und da ist mir noch eingefallt, dass man sich hinsetzen soll.
00:13:44: Da war ein großer Feld und ich habe mich auf den Feld drauf gesetzt.
00:13:46: Ich hab dann auf meinen Handy rumgetouched.
00:13:49: Ich habe versucht mein Mann zu erreichen.
00:13:51: Der war weg!
00:13:57: Und auf dem Held er Sonne und nix gesehen auf dem Display, ne?
00:14:00: Und so.
00:14:01: Und auch einmal... Heike, was ist denn los?
00:14:03: So hab ich gesagt!
00:14:05: Ja, so und so!
00:14:06: Kommt zurück!
00:14:07: Naja dann kam er zurück.
00:14:08: also das war eine Blockade vom allerfeinsten mitzutrennen und allen Drogentrampen.
00:14:14: Das ging gar nichts mehr.
00:14:15: und dann kamer zurück, da habe ich mich wieder beruhigt.
00:14:18: und dann als ich mich beruhigte habe ich gesehen aaaah durch die Krippelkiefern geht schon ein Trampelswart.
00:14:25: Also, da waren schon andere Beckante ausgeglichen.
00:14:28: Habe ich aber in der Aufregung überhaupt nicht gewesen.
00:14:31: und dann bin ich diesen Rampelfahrter gegangen und das war wirklich auch kein Thema.
00:14:38: Und danach kam dann auch sanfte Wiese und unten die Alm alles gut.
00:14:47: Das war halt ein drückliches Erlebnis.
00:14:49: Da habe ich gedacht, oh geht es jetzt nicht weiter?
00:14:53: einen Kurs gemacht und hab dann die Ausbildung angefangen, da haben wir was über Stress- und Angstregulation gelernt.
00:15:02: Und das war so ein Erlebnis gewesen.
00:15:06: Dann bin ich hier eingefahren und habe auf Aussichtstürmen auch nicht mehr hochgegangen geübt, halb ist die Aure irgendwas bis ich oben war.
00:15:18: Dann habe ich in den Folgejahren immer, wenn man im Allgäu waren, irgendwie ein Projekt gemacht mit Bergführer was ich alleine nicht machen würde, die hinterlanger Kletter steigt oder solche Geschichten.
00:15:29: Da habe ich keine Erfahrung und das mache ich nicht alleine.
00:15:32: Und hab das immer wieder auf die Probe gestellt und hab dann irgendwann gemerkt, jo.
00:15:38: Also sagen wir mal so, die Höhenangst ist nicht komplett weg aber ich hab's im Griff.
00:15:43: also ich lass mir davon keine Angst mehr machen.
00:15:45: Ich weiß was ich kann und ich weiß wie ich reagiere, wie ich damit umgehe.
00:15:52: Nee, das ist kein Thema mehr.
00:15:58: Ja, das war die Geschichte!
00:16:00: Das ist schon sehr eindrücklich,
00:16:02: absolut wow.
00:16:03: Wenn man es irgendwo hakt dann fange ich an nach Büchern zu gucken.
00:16:09: heute guckt man halt Google oder KI und versucht mich schlau zu machen.
00:16:17: Aber im Prinzip war es ja so wie in deinem Beruf, ne?
00:16:19: Es hat ein Problem und du die Lösung findest.
00:16:22: Da hätte ich ja Freude wieder gefragt!
00:16:25: Genau genau.
00:16:26: Das hast du diese Grundkompetenz um dann dich weiter zu entwickeln, die hast du.
00:16:31: Die habe ich einfach ja erst das ist so.
00:16:34: Das ist so die Erkenntnis die letzten zwanzig Jahre, das konnte man so sagen.
00:16:38: Und deine Erfahrungen, die du da gesammelt hast und auch gelernt hast in der Ausbildung.
00:16:42: Die gibst du jetzt ja weiter an andere Menschen, die zu dir kommen?
00:16:45: Oder hast sie da wie so ein Standardprogramm, was du mit allen machst oder ist das individuell abgestimmt?
00:16:52: Ich habe tatsächlich schon damals in der ausbilden... vor fünf Jahren hab ich schon angefangen Einzelproachings zu geben.
00:17:02: Ja und dann irgendwann auch Kurse genau als ich mache Eins zu eins Trainings, aber auch Kurse.
00:17:08: Mit kleiner Gruppe mit drei maximal vier Teilnehmern und also mit eins zu eins ist es natürlich individuell abgestimmt ja?
00:17:18: Da kann man... Kann ich direkt auf die Leute individuell eingehen?
00:17:23: in Kurs mit drei-vier Leuten?
00:17:25: Ja dann teile ich die Zeit natürlich auch auf vier Personen.
00:17:28: da kannst du nicht auf jeden so persönlich eingehen.
00:17:32: Trotzdem ist das mir immer in Anliegen, deswegen habe ich da auch die Gruppen.
00:17:36: Lass sich die so klein, damit ich doch auf jeden irgendwie eingehen kann.
00:17:43: Weil Höhenangst ist... das ist so individuell!
00:17:47: Das kannst du nicht über einen Kram-Share.
00:17:50: Da hat man nichts davon wenn man dabei ein Standardprogramm abschult.
00:17:54: Ich hab natürlich, sagen wir mal eine Basis, ein Basistprogramm aber letztendlich ist es dann die Praxis und ist dann individuell.
00:18:19: Auf deiner Webseite habe ich einen Satz gefunden, den ich sehr schön finde und der heißt du kannst mehr als du denkst.
00:18:30: Und würdest du sagen... Ich interpretiere das jetzt mal so dass wir uns durch unser Denken selbst limitieren?
00:18:40: Was bedeutet das für dich?
00:18:43: Naja, dann machen wir mal so was ich tatsächlich über mich gelernt hab bei meiner Heimatwanderung ist ist tatsächlich, dass ich ein ängstlicher Mensch bin.
00:18:55: Oder sagen wir mal so auf Sicherheit bedacht.
00:19:00: Jetzt gut die Höhenangst.
00:19:02: das eine und das andere ist natürlich aber auch ... Dass sich den Zug... Also dass das alles geplant ist?
00:19:10: Wie komme ich da hin?
00:19:12: Ich habe den Anschlussbus usw.
00:19:16: Und wie gehe ich dann?
00:19:18: Und wie komme ich wieder weg?
00:19:21: Und zur Tag, das ist mir wichtig.
00:19:25: Irgendwann hab ich immer gedacht ey hey du hast ja Zeit aber wieso machst du dir da so einen Stress?
00:19:33: Also ich bin schon ein bisschen in Kontrollfliege denke ich mehr also in mancher Hinsicht.
00:19:39: oder war es?
00:19:41: In den letzten Jahren habe ich mich weiterentwickelt aber erst mal die Erkenntnis überhaupt weil das war mir vorher nicht so klar.
00:19:48: Das haben wir wirklich gelernt Und jetzt habe ich den Faden verloren.
00:19:56: Wie wir uns durch
00:19:59: unser Denken limitieren?
00:20:01: Also absolut, absolut!
00:20:04: Halten wir uns selber klein oder wie würdest du das sehen?
00:20:07: Oder trauen wir um?
00:20:10: Es ist unterschiedlich.
00:20:12: Das gehört dazu sich klein zu halten und wir trauen uns nichts zu.
00:20:19: wo wir herkommen, was wir erlebt haben, welche Erfahrungen wir gemacht haben in der Kindheit.
00:20:24: Und da gibt es halt unterschiedliche... Da sind unterschiedliche Weichen gestellt worden in der kindheit und eine Weiche kann sein, dass du immer gehört hast, sei vorsichtig, pass auf!
00:20:46: Das nimmt man dann mit und wenn man Zeit nicht hinterfragt und dem folgt den Weg, dem angelegten Weg.
00:20:54: Der vielleicht irgendwann mal gepasst hat also sich anzuklassen um zu hören und das zu machen was man soll ja dann trägt man es halt mit bis man dann halt leicht sechzig ist oder noch länger.
00:21:08: genau und das ist mir in der letzten jahren so richtig gewusst geworden wie wir uns da selbst limitieren.
00:21:21: Ja, dieser Stinglik-Prägungen
00:21:22: da
00:21:23: so.
00:21:23: Hier die frühen Prädigungen, wo die Gedanken dann formen und das läuft total unter dem Radar.
00:21:29: also das ist jetzt nicht was man wirklich bewusst denkt sondern dass es läuft total unterschwellig.
00:21:37: Man muss wirklich aufpassen manchmal ist man schon eine Weine drinnen.
00:21:41: Moment du bist schon wieder in der limitierenden Schuhe.
00:21:44: ja genau Open your mind öffne deinen Geist.
00:21:49: Ich war jetzt grad am Wunder mit meinen Enkeltüchtern in Kletterwald das erste Mal.
00:21:59: Also ich hatte Glück, dass die zwei Vollprofis waren und die haben da schon mehrmals gemacht.
00:22:05: Da war ich schon mal aus der Nummer raus, ich muss auf die auspassen.
00:22:09: Das wäre glaube ich gar nicht gegangen weil ich musste erst einmal auf mich aufkommen.
00:22:14: Da wird mir klar kommen!
00:22:16: Und es war also im großen Ganzen, beim zweiten Mal Nicht mehr ein Problem.
00:22:22: Ich hatte so eine Passage, die ... Wo ich schon wusste, oh nee.
00:22:27: Nee!
00:22:30: Und äh ... Allein dieses, ne?
00:22:32: Oh nee, oh nein und da ist meine blöde Passage um.
00:22:35: die kommt jetzt.
00:22:36: Wenn ich daran denke, nee, ich will das nie wieder machen.
00:22:39: Ach genau, muss irgendwie nur ein Stück.
00:22:41: Und vor allen Dingen du hängst ja drin also... Du hängest ja dran.
00:22:45: Es kann ja nix, es kann nichts passieren.
00:22:51: Genau.
00:22:51: Und dann aber halt, naja da kommt es so und das ist so lang... Das ist so schwierig!
00:22:58: Da waren so Bretter und die waren immer versetzt.
00:23:01: Also man musste auf den einschmalen Brett gehen und dann muss man auf dem nächsten.
00:23:05: Und das war immer versetzt, ne?
00:23:07: Man hat so geschaukelt und so schmallen und ellenlang also zehn Meter oder was war diese Spur?
00:23:18: Da hab ich gedacht, jetzt kannst du da immer dein eigenes Programm anbinden.
00:23:22: Was hab' ich dann auch gemacht?
00:23:25: Und ja... Da haben mich die Gedanken voll im Griff gehabt.
00:23:29: Die größte Schwierigkeit ist also einerseits dass du das weißt und auf der anderen Seite aber dass du es merkst.
00:23:36: Weil man steckt halt total drin in diese Muster.
00:23:41: Ah ne Moment!
00:23:42: Jetzt machen wir's mal anders.
00:23:44: Ja, dass er mir bewusst wäre.
00:23:46: Das ist jetzt ein Muster und sich eben nicht damit identifiziert und denkt naja ich bin halt so sondern das ist ein Moster was abläuft und es könnte auch noch andere Möglichkeiten geben.
00:23:58: Und wenn man den Punkt schon mal ist da hat man viel erreicht.
00:24:01: Genau mein Ausweg ist immer öffne deinen Geist Lass los, also nicht lass.
00:24:07: Du hast dafür das zu stürzen!
00:24:08: Sondern lasst den Muster los und diesen Pfad, der wurde dich da gerade kramfhaft irgendwie stresslos festzuhalten.
00:24:17: Und wenn man das hinkriegt seinen Geist zu öffnen, das klingt jetzt vielleicht so hochdrahmend aber ich wüsste auch grad keinen anderen Begriff.
00:24:27: es ist einfach diesem Geist öffnend als offenwerden für das was da ist.
00:24:34: Das tiltet mir immer weiter.
00:24:35: und dieses kleine Östen, also dieses Loslassen öffnen.
00:24:39: Diese kleine Entspannung die dann da reinkommt... Die hat dann die Lösung, die Chance zur Tür reinzukommen.
00:24:51: Ja ich habe das auch.
00:24:52: Ich war auch schon öfter mit unseren Kindern als sie kleiner waren im Klettergarten, Kletterwald.
00:24:59: Ich finde das schön, aber es gibt da auch Stellen die ich herausfordernd finde.
00:25:03: Das ist sehr unterschiedlich und was ich immer wieder mache wenn ich in so Situationen bin, ist tatsächlich über die Augen eine Veränderung zu bewirken.
00:25:13: Und du hattest eben ja auch oder wir haben vom Tunnelblick gesprochen der dann kommt wenn man so eine Blockade hat dass man eben dem Fahrt hinter den Krüppel-Eichen oder Kiefern nicht mehr sieht sondern man hatte eine eingeschränkte Wahrnehmung In Gedanken meine Scheuklappen rechts und links öffnen, mein Klick sich wieder weitet.
00:25:35: Und ich bisschen Peripherie auch mitkriege – nicht nur vorne eng!
00:25:41: Dann ist das wahrscheinlich ähnlich wie das was du als ich Öffne meinen Geist bezeichne?
00:25:49: Wenn man dir ja zuschaut und dich anschaut, was passiert wenn du das machst, dann zeigt es sich halt, dass es nicht nur die Augen sind, die Scheuklappen nach rechts und links klappst, sondern der ganze Körper.
00:26:03: Die Schultern gehen runter.
00:26:04: Der Oberkörper entspannt sich und du kommst in Bewegung und du richtest dich auf.
00:26:10: Du richtest Dich auf, du wirst ein Zentimeter größer.
00:26:13: Und das ist halt ... Das ist ja der Kern der ganzen Angelegenheit, dass mir irgendwann mal klar geworden ist, vor der Ecke geht's um den Kopf aber es geht natürlich um beide.
00:26:28: und mit Kopf-und Körper.
00:26:30: Manche verwenden ja Körper, dass sie sagen, da ist alles drin, Kopf und Körper.
00:26:35: aber wenn man jetzt manchmal das mal auseinanderklappt muss, dann sind es Kopf und Körper gehören zusammen und eine nicht ohne das andere.
00:26:44: Und ein verspannter Körper wird zu einem geschlossenen Geist oder einen angespannten Geist und ein entspannender geöffneter Geist führt dann halt zu einem entspannten, geöffneten Körper.
00:26:58: Das ist der Weg!
00:27:00: Sehr schön.
00:27:01: und wenn du jetzt so an Herausforderungen beim Wandern denkst zum Beispiel das was du da in diesem Steig erlebt hast oder auch Kletterwald was ganz frisch ist würdest du sagen da braucht es Mut um sowas durchzustehen und zu schaffen?
00:27:17: Oder Training?
00:27:21: Man braucht einen kleinen Ruck um anzufangen, oder?
00:27:25: Um den Einstieg zu zenden.
00:27:28: Und da beim Einstig finden, da können jede Menge Dinge Hindernisse einem im Weg stehen und zum Einen dass man irgendwelche Vorstellungen hat was man können muss.
00:27:41: ich muss unterschauen können Ich muss dieses und jenes diesen Fahrt gehen können.
00:27:54: Da kann man sich jede Menge Blockaten bauen, mentale und gedanklicher.
00:28:03: Der Einstieg ist manchmal nicht so einfach da kann man das schon im Weg stehen.
00:28:08: aber wenn der Einstiege gefunden ist und dafür braucht man ein bisschen sagen ich mach das jetzt!
00:28:15: Und dann muss man ja entscheiden.
00:28:18: Man braucht eine Entscheidung, genau ich mache das jetzt, ich probiere das jetzt und da ist halt die Frage fange ich gleich oben an oder fang ich unten an, sinnvoller Weinen fange Ich an.
00:28:27: gut ich mach jetzt mal einen Kurs und Das mache ich bei der Heike Die machte ihre Kurse im Mitteldebirge auf der ganz bei Bad Kreuznach nicht gleich hier auf tausend was weiß ich was Meter.
00:28:42: Ich fange unten an und dann mache ich meine ersten Erfahrungen.
00:28:46: Und dann stellt sich raus im Kurs, ah ja okay, also hier ist noch alles gut in der Mittelgebirge.
00:28:53: Aber trotzdem kann ich hier was lernen weil Kante ist Kante Abgrund in Abgrund oder es stellt sich heraus, das ist jetzt auch noch ein Tick zu viel.
00:29:04: Ich muss leider nochmal ein paar Schritte zurück.
00:29:06: genau Wichtig ist halt, so den individuell passenden Einstieg zu fänden.
00:29:11: Weil wenn ich dazu viel von mir fordere dann ist schon das Scheitern vorprogrammiert.
00:29:17: also das heißt man muss sozusagen seine Mut auch eine Chance geben dass er sich entwickeln kann und dann braucht es Training.
00:29:26: Das ist natürlich also Höhenangst.
00:29:29: ja die Höhen angst wie uns ausbremsen Die ist in der Regel gelernt über die Zeit, über die Jahre.
00:29:36: Und alles was man gelernt hat kann man auch wieder fair lernen.
00:29:40: und wenn ich davon lerne rede dann habe ich natürlich Erfahrungs gelernt.
00:29:43: also nichts mit eins und eins ist zwei oder so in meine Mathematik sondern das ist Erfahrungslernen und ich muss... Ich kann diese Erfahrung, die ungute Erfahrung kann ich nicht löschen.
00:29:55: Ich kann ihn nur gelingende Erfahrungen gegenüberstellen beziehungsweise sie ersetzen in den Vordergrund stellen, mit anderen Worten ein neues Verhalten.
00:30:08: Mit der Höhenangstplernen und was über Jahre aufgebaut wurde das kann man natürlich nicht mit Knopfdruck wieder ausschalten oder löschen oder weg machen sondern das ist wirklich üben macht den Meister heißt es und das ist noch kein Meister oder keine Meisterin vom Himmel gefallen.
00:30:27: also das sind diese alten Handwerkerstrüche und das is halt einfach so.
00:30:33: Und wenn ich übe und dran bleibe, dann mache ich Fortschritte.
00:30:37: Dann werde ich merken, dass es sich pö-apö zurückentwickelt bis zu einem Statement von einem gesunden Respekt vor Tiefe.
00:30:49: Weil das ist ganz wichtig zu wissen in der gewissen Höhenangst.
00:30:53: Also nicht im Sinne des Angstes sondern im Sinne von Respekt ist angeboren.
00:31:00: As we imagine sind keine Vögel.
00:31:05: Man hat das mit diversen Studien und Untersuchungen festgestellt, dass Respekt vor Tiefe angeboren ist.
00:31:12: Weil schon gestört aus geringer Höhe, da reicht manchmal ein Schritt zurück auf den Küchentisch mit blöden Folgen kann dazu führen, eine Höhennahrungsentwicklung als richtig blockierende Höhenehrung.
00:31:27: Und zum gewissen Respekt gerade beim Bergwandern
00:31:30: Da
00:31:31: schauen mich die Leute auch immer erst mal an, aber wir gehen in die Berge und wir gehen nicht ohne Grund dahin.
00:31:37: Wir wollen ein bisschen Risiko haben und Berge sind Risiko.
00:31:41: Und Bergmann ist ein Sport.
00:31:46: Das soll auch so bleiben.
00:31:48: Deswegen gehört der Respekt vor Tiefel.
00:31:50: Der gehört auf jeden Fall dazu.
00:31:54: Deswegen geht es gar nicht darum, die Höhenangst komplett wegzumachen was sowieso nicht geht, sondern es geht darum diese Höhenangst die mich blockiert.
00:32:06: Die mich ausbremst, die mit den Mut nimmt, die wieder auch ein gesundes Maß zu bringen.
00:32:12: Darum geht das
00:32:15: sehr schön.
00:32:16: ja ich habe auch mal eine Höhen angst entwickelt aber die war so ein bisschen anders gelagert und zwar ist mein Vater in three ninety gestorben bis jetzt schon drei dreißig Jahre her Aber ich erinnere mich da noch, natürlich sehr gut dran als das war.
00:32:33: Und dann ein halbes Jahr später sollte ich mal auf eine Leiter steigen um was aufzuhängen.
00:32:39: Die war so zweischhänklig also wirklich super sicher und ich bin da so zwei Stufen drauf und hab gedacht, was ist denn jetzt los?
00:32:48: Ich habe mich ganz zittrick gefühlt.
00:32:51: Vorher bin ich auf jede Leiter bis nach oben hoch und die Bäume gekraxelt.
00:32:54: es hat mir nie etwas ausgemacht.
00:32:57: Und dann hab ich das noch ein bisschen ausprobiert und gemerkt, nee.
00:32:59: Ich kann nicht auf Leitern gehen!
00:33:01: Ich fühl mich ganz unsicher.
00:33:04: Das habe ich im Nachhinein nach einigen Jahren mit dem Tod meines Vaters in Verbindung gebracht.
00:33:11: Er war so der Fels in der Brandung für mich... ...und er war nicht mehr da.
00:33:18: Als er starb siebenzwanzig, ja, ich hätte den gerne um mich gehabt.
00:33:28: Emotionale Angst, die da reinkam.
00:33:32: Die mich aber davon abgehalten hat in die Höhe gehen zu können.
00:33:35: also da merkt man Also ich habe gemerkt wie sehr ja Emotionen Gedanken und Körper einfach zusammen gehören.
00:33:41: Und dann irgendwann ich schätze das waren Ich weiß es nicht mehr so genau irgendwas wie acht bis zehn Jahre später bin ich mal wieder auf eine Leiter Problem mehr
00:33:51: gemacht.
00:33:51: Es war dann völlig okay und dann habe ich mein Weg in meinem Leben gefunden und ich hatte nicht mehr diese Abhängigkeit so, ne?
00:33:59: Ja ja das kann ich bestätigen.
00:34:01: also ich hab machte es jetzt seit über zehn Jahren Und die Leute hat jetzt nicht gezählt wie bei mir waren aber sind schon ein paar hundert und ich würde jetzt mal behaupten dass Ich habe schon einen guten Überblick was es da an Bandbreite gibt.
00:34:18: Und natürlich sind das nicht nur blöde Erfahrungen in den Bergen, die zu einer Höhenangst führen.
00:34:24: Das fängt wie gesagt bei der ängstlichen Erziehung an.
00:34:28: Es geht über Erfahrungen aber das muss diese Erfahrung, die einen da prägen, ein bisschen gar nichts mit Tiefe oder mit Berge oder mit Höhe zu tun haben sondern das kann auch ein Unfall gewesen sein ja?
00:34:43: Oder Das war zu weit bei mir.
00:34:45: Ich hatte als Zweijähriger einen Unfall und der mit Bergstuhl hatte, ja?
00:34:52: Und ich bin mit dem Auto rückwärts in Bergrunden gefahren.
00:34:57: Wie man sieht hat alles piep, alles ohne konsequent Waldgehend, ohne Konsequenzen.
00:35:04: Ja,
00:35:05: wie kultivierbar hast du Daniel schon?
00:35:07: Genau!
00:35:07: Aber
00:35:09: ich habe überlebt.
00:35:10: genau es ist nichts eigentlich passiert so außer... Im Kopf, ne?
00:35:15: Aber ja es kann auch ein anderer Ding sein.
00:35:19: Es ist sehr interessant bei den Leuten wenn die zu mir kommen und ja hast du mal irgendwelche Brütenerfahrungen gemacht hat das bei uns gesagt.
00:35:27: Nö halt nicht so!
00:35:30: Und dann im Laufe des Kurs... Ah doch da fällt mit doch ein!
00:35:34: Da waren wir im Urlaub und da bin ich mit meinen Freundinnen durch die Klippen gestiegen und auf einmal kamen wir nicht mehr weiter Und dann mussten wir rausgeholt werden.
00:35:44: Oder doch, ich bin da mit der schwerer Beinahme mit dem Hub leider umgekippt oder?
00:35:54: Ach doch!
00:35:54: Mein Vater hat mich mal oben auf die Küchenschrank gesetzt.
00:35:58: Wenn sie anfangen sich damit zu schädigen, aber einmal ploppt es dann hoch... Genau.
00:36:05: Und wie das Leben so ist, wie es dir so geht?
00:36:08: Hast du ein entspanntes Leben?
00:36:09: Hast Du ein streckiges Leben?
00:36:11: Bist Du Unternehmer-Unternehmerin die in eigenem Betrieb hat, die viel Verantwortung hat, was ich war, wie viele Stunden in der Woche arbeitet, die eigentlich mental am Anschlag ist und die eigentlich irgendwie mal erst einmal... mindestens eine Woche auf der Liga im Garten bräuchte, bevor man da in den Bergen ruckstiefelt.
00:36:34: Aber jetzt möchte die Familie natürlich ... möchte bergwannen und so.
00:36:39: Genau.
00:36:40: also wie bin ich so drauf?
00:36:42: Bin ich entspannt, bin gestresst, bin ich eh am Limit mit meinem ganzen System?
00:36:46: das sind die Themen.
00:36:49: Ich hatte mal jemand auch, der eine hohe Position hatte und nach dem Training sagen wir noch bei KBG und dann sagt er zu mir, ja weiße Heike wie oft ich so was hier mache.
00:37:01: Sonntag also normalerweise sitze ich sonntag nachmittags am Schreibtisch.
00:37:07: So und dann denke ich dann so beim Jauh okay
00:37:11: Und dann aber die Erwartung haben dass man das können
00:37:13: Könnten wir?
00:37:14: Ja, können muss.
00:37:15: Meine Frau, die springt wie eine Gänse oder mein Mann hat überhaupt keine Probleme aber ich komme nicht hinterher und was weiß ich.
00:37:25: Die Geschichten sind vielfältig und irgendwann beholt sich das.
00:37:30: also es gibt so ein Reportage aber da ist es ja man könnte fast sagen in seltenen Fällen, weil das spielt halt andere Dinge erst mal ein.
00:37:43: Das sind diese Stresssohren die an der Indikaten spielen.
00:37:50: Ja,
00:37:50: die das ganze Leben ja bestimmen auch und es hat dann erstmal noch gar nichts mit Wandern um in die Berge gehen zu tun.
00:37:58: Aber ich habe jetzt nochmal eine persönliche Frage.
00:38:00: du machst hier auch mehr Tagestouren ne?
00:38:03: Genau!
00:38:04: Und übernachtest Du auch manchmal draußen?
00:38:07: Nee, darf noch gar nicht.
00:38:10: Also jetzt ... Ja, ich bin jetzt vierundsechzig geworden im April.
00:38:15: Doch schag mal!
00:38:16: Ich hab immer so eine Veranstaltung mitgemacht.
00:38:19: Da haben wir draußen überjachtet ja aber nee... Ich bin der Komfort-Typ.
00:38:25: Ich erbenachte schon den Hütten, klar.
00:38:27: Aber das ist auch nicht mein Favorit muss ich echt sagen.
00:38:34: Ja, also mein richtiges Bett und unserem anderen Satz war das ist mir wichtig.
00:38:39: Genau!
00:38:40: Aber wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann mach ich's natürlich klar.
00:38:44: Okay ja aber das ist auch gut zu wissen man kann jeder kann seinen eigenen Weg finden damit.
00:38:49: Mittlerweile also ich kann Wellen zwischen Hütte und einem Komfort Hotelpension oder ich kann das Zelt- oder die Hängematte nehmen?
00:39:00: Ich brauche halt die Erholung.
00:39:01: für mich ist das keine Erholungen.
00:39:04: Ich würde das schon machen.
00:39:08: Es ist sicher total, also stelle ich mir schon cool vor wenn du dann morgens da oben aufwachst zum Sonnenaufgang und so weiter.
00:39:16: Aber es ist jetzt irgendwie nicht so was ich mir noch unbedingt machen will in meinem Leben.
00:39:24: Du hast ja genug andere schöne Dinge?
00:39:27: Genau!
00:39:29: Wir haben noch eine Gemeinsamtheit, die ist uns letztes Jahr aufgefallen als wir da diese Tour im Rheingau gemacht haben und zwar dass wir beide Hitze nicht gut vertragen.
00:39:40: Direkte Sonneneinstrahlung und mich zum Beispiel hält es davon ab ne Alpenüberquerung zu machen weil ab einer gewissen Höhe gibt's einfach keine Bäume mehr Es gibt keinen Schatten.
00:39:52: Und wenn jetzt diese dreißig Grad was ja noch gut ist hat Dann gehe ich nur noch im Wald.
00:39:58: Ich gucke nach Strecken, die im Wald sind.
00:40:01: Sonst, ich liebe Wiesen, Obstwiesen alles toll am Fluss wandern, bin auch toll aber da gibt es meist nicht so viele Bäume.
00:40:09: Das heißt ja bin ich dann ziemlich eingeschränkt weil es mir zusetzt und wir haben uns bei unserer Wanderung drüber unterhalten und da habe ich von dir erfahren dass du auch ein paar Hilfsmittel nutzt?
00:40:22: Und ich hab auch ein Paar!
00:40:23: Ich finde das ganz cool wenn wir da ein bisschen was zusammen tragen
00:40:27: Also Hitze.
00:40:28: Bei mir ist es einerseits die Hitze, aber andererseits auch die direkte Sonneneinstrahlung.
00:40:35: Das helle Licht macht mir einfach Stress und das ist der Hitze-Stress.
00:40:40: Da war ein guter Artikelneutchen in der Zeitung Thema Hitzesträt.
00:40:45: Direkte Sonneneinstrahlungen... Es wird nicht unbedingt die Temperatur, sondern damit verbunden gibt es Faktoren, dass die Hitzestraß auswirken und direkte sonneneinstrahlung ist einer der Stressoren.
00:40:59: und das ist bei mir so.
00:41:01: Und das habe ich aber auch schon bei Kunden gehabt, dass ich dann rausstellte es war eigentlich gar nicht die Tiefe so sehr sondern es war einfach die direkte die knalle Sonne.
00:41:13: ja was habe ich da im Report war wie mache ich das?
00:41:18: ab einer gewissen Höhe?
00:41:20: Da reicht mir einfach die Kappe die mich vor dem Krälenlicht tschüss.
00:41:24: Weil oben ist es ja oft, also wenn wirklich über Fünfzehnhundertachsundhundert Meter bist.
00:41:29: Da oben sind's keine dreißig Grad mehr, ja?
00:41:31: Also keine Ahnung da wird's maximal vielleicht Vierundzwanzig oder Fünfundzwanziger, aber das denke ich schon ziemlich hoch.
00:41:39: Da oberen ist es schon dann angenehm, aber immer noch die Krille Sonne.
00:41:45: Aber im Aufstieg natürlich, wenn du da, genau letztes Jahr habe ich im Rahmen einer Alpenüberquerung die Flügel gestreckt, weil nach einem Abstieg von tausend zwölf Meter es dann am Nachmittag in der prallen Sonne noch mal tausen Meter hoch ging mit dem neuen Kilo Rucksack auf den Buckel und da war ich voll in Stress.
00:42:10: Also sagen wir mal so wenn nicht in der Gruppe gewesen wäre, wenn ich das alleine hätte gesagt, ich setze mich jetzt hier mal hin, ruhe mich aus und trink was, schütte ein bisschen Wasser raus weniger Gewicht hat und dann mache ich das.
00:42:26: Aber das kannst du so nicht machen in der exkletten Tour, ne?
00:42:30: Und da habe ich tatsächlich gesagt, nee also hier ist Schluss für mich.
00:42:34: Also das mache ich nicht mit.
00:42:36: Genau!
00:42:37: Also ich habe oder probiere geradeaus mit Kühlkleidung.
00:42:43: Ich hab angefangen mir jetzt einfach eine Kühlkappe zu kaufen.
00:42:46: Scheinbar mache ich da irgendwie noch nicht alles richtig.
00:42:49: Keine Ahnung, also ich habe es gerade heute Morgen.
00:42:52: Ich mache gerade so ein Berg-Auftraining und hatte da in meiner Trainingstecke, waren so paar Stellen dann doch in der Sonne.
00:43:00: Wir haben es ja dann rausgeholt aber irgendwie hat sie nicht gekühlt.
00:43:04: also keine Ahnung.
00:43:05: ich muss jetzt noch mal bisschen rumexperimentieren Aber Kappe ist schonmal gut.
00:43:11: Also egal ob sie kühlt oder nicht.
00:43:14: Wichtig ist natürlich im Wald wann denn?
00:43:20: Ich weiß, mit den Kindern hat ich ja schon erwähnt.
00:43:26: Und da sind wir im Wald gegangen und es war total angenehm.
00:43:28: Dann mussten wir noch ein paar Meter in der prallen Sonne laufen um zum Schwimmbad zu kommen.
00:43:34: Es hat uns gezogen das Schwimmbad.
00:43:38: Aber das war dann als Falt unterstrahlt alles zurück.
00:43:42: Das war unmöglich nach.
00:43:44: Und im Wald ist es so angenehm zu laufen.
00:43:47: Wenn dann im Wald, weil die Temperaturen oder woher schadet die Hecken der Weg durch Hecken beschattet wird oder so, trinken, regelmäßig trinken das ganz wichtig.
00:43:58: Also ich finde auch wirklich früh rauszugehen morgens wenn man das irgendwie machen kann.
00:44:03: Ja
00:44:04: neulich ja geschrieben dass ich um sieben Uhr los bin was für mich sehr früh ist ungewöhnlich.
00:44:09: aber da waren eben auch schon thirty-fünf Grad und War das die einzige Möglichkeit und es war toll, das zu machen?
00:44:17: Genau.
00:44:17: Ich als Frühaufstinkler also stehle auch um fünf aus, dass ich dann um sechs draußen bin.
00:44:22: aber was mir gerade noch ein Zelt ist einen Regenschirm mitnehmen.
00:44:27: Ein Regenschiff ist ein wunderbarer Sonnenschirm.
00:44:30: Also für mich jetzt alle die Probleme haben mit dem krellen Licht wo es allein nicht die Temperatur ist da kannst du nichts machen.
00:44:38: Aber an dem Krellensicht kannst du etwas machen.
00:44:41: Das ist ein
00:44:42: Stressfaktor
00:44:43: für mich.
00:44:43: Ich kann es dir nicht erklären, das nervt mich!
00:44:45: Das macht mich total unwohl.
00:44:47: und dann mit dem Schirm, da hast du einen schönen Sonnenschutz und ja... Es ist für mich schon die halbe Miete muss ich echt sagen.
00:44:55: also auch bei Regen gehe ich mit Regenschirmen.
00:44:59: so lange ich die Hände frei habe geh' ich mit Regentschirm statt mit Regenklamotten weil da schützt, also da wirst du drin und draußen.
00:45:05: nass ist dann eh egal kannst aber auslösen Von Schwitzen, mein Schicksal total.
00:45:11: Das trinkt überhaupt nix.
00:45:13: deswegen selbst die Wanderführer der Bergführer gehen mit Schirm inzwischen ja also so ein leichten Knöpfs in den Rucksack für alle Fellab dabei haben wir waren jetzt an der Nordsee hatte ich auch immer meinen Schirm dabei am Strand bin ich mit meinem Sonnenschirm gelaufen und dann mache Ich auch alles mit.
00:45:31: aber wenn ich durch die pralle Sonne gehen muss dann geht bei mir schon die Launeck.
00:45:36: Ja, ich hab das neulich auch gerade wieder so gehabt.
00:45:39: Und dann habe ich nochmal recherchiert und habe entdeckt dass es auch Schirme gibt die ganz speziell noch so eine Isolierung dabei haben.
00:45:47: da habe ich mir jetzt einen gekauft und ein Hutschirm.
00:45:53: der sieht echt hässlich aus mit so einem Wiesn Stirnband und obenträchtigweiligem
00:45:59: Sturm.
00:45:59: Es ist einfarbig, es gab sie auch bunt.
00:46:03: Ich habe einen Einfarbigen genommen was da der Vorteil ist das die Luft an die Haut kommt weil mit den Kappen finde ich immer schwierig dass so ein Hitze Stau direkt am Schädel ist.
00:46:14: und da ich hab's noch nicht ausprobiert aber da gebe jetzt ganz viel Hoffnung rein dass dieser Hutschirm mir erlaubt dass sich auch ebenso Wegstrecken die man einfach zwischendrin mal hat durch die bralle Sonne dann besser hinkriege.
00:46:29: Weil bei mir ist die Auswirkung dann immer mit meinem System kollabiert und ich krieg mit Kräne, übergeben mich.
00:46:36: Und das ist einfach ... Dann ist der Tag sowieso gelaufen?
00:46:40: Ja, genau.
00:46:42: Was auch ganz viel mache und was mir hilft, ist Pfefferminz.
00:46:47: Ich hab immer so einen Aroma-Essenz dabei mit Pfefferminz.
00:46:51: Die reibe ich in meine Hände ein paar Tropfen Rieche dran, schmier mir die in ... Gesicht und einen Hals.
00:46:57: Und das kühlt sofort!
00:46:59: Das ist wirklich sehr, sehr angenehm.
00:47:02: Wenn ich das einatme, beruhigt sich da auch innerlich was so dass ich dieses Jahr überhaupt noch nicht so schlimm hatte.
00:47:10: Ich bin ganz zufrieden aber es ist ein Experimentieren.
00:47:15: Was ich jetzt gelernt habe, letztens bei der Alp-Überklärung mache ich nicht mit dem Augurst oder so.
00:47:25: Also solche Sachen mache ich dann am spätmöglichsten Zeitpunkt.
00:47:30: Und das ist ja September, wo du vielleicht auch noch mal twenty-fünf Grad hast aber halt nicht dreißig.
00:47:38: Da gibt es so kleine Sachen mit Trinken und Essen
00:47:42: usw.,
00:47:43: wo man dann auch nochmal ein bisschen feinjustieren kann.
00:47:46: Nicht dass Wasser in sich reinschütten, sondern regelmäßig was weiß ich alle zwanzig, dreißige Minuten Fünfzig, hundert Milliliter trinken.
00:47:58: Regelmäßig statt auf einmal alles in sich reinzumrücken.
00:48:02: Weil Ernährung ganz wichtig ist, dass man vermeidet schwere Sachen zu essen.
00:48:07: Es steht zwar überall immer eine Semmel mit Wurst oder was weiß ich Käse... Für mich viel zu schwer.
00:48:16: Also mein ganzer Organismus ist dann beschäftigt mit Verdauung und das treibt mir den Puls hoch!
00:48:21: Erzicklich ist bei mir so, das macht mir die Sache total schwierig.
00:48:25: Da habe ich jetzt einen guten Weg gefunden.
00:48:27: Also beim Aufstieg wirklich nur ein paar Nüschen, Reiswaffe oder was ganz leichtes essen.
00:48:35: Abstieg ist kein Thema da kann ich essen, was ich will.
00:48:37: Beim malen Thema ist es bergauf und dann muss ich bisschen gucken.
00:48:41: also es gibt da viele Stellschrauben und man muss dann einfach ausprobieren überlegen was ist mein Thema?
00:48:48: Und sich ein bisschen schlau machen und ausprobieren.
00:48:53: Ja, ja... Und ich weiß also du hattest mir dann auch noch mal einen Link geschickt wo so eine Weste war
00:48:58: die erhühlt.
00:48:59: hast du dir die mal besorgt und aus probiert?
00:49:02: Ich
00:49:04: muss jetzt erstmal meine Kappe zum lauchen.
00:49:06: Okay!
00:49:08: Dann gucke ich mal.
00:49:09: ne aber das kenne ich ja ja das weiß ich.
00:49:11: Also es gibt Läufer langstrengen Läuber die durch die Wüste laufen keine Ahnung.
00:49:17: Ich treine jetzt vierhundert Meter durch die Müsse.
00:49:21: Kilometer?
00:49:24: Kilometer bei vierzig Grad oder so, dann denke ich mir ja okay und die tragen das.
00:49:30: Also diese sind davon ausgerüstet.
00:49:32: also es ist nicht nur für irgendwie ein normales Problem mit Hitze haben sondern das ist tatsächlich im Sportwert.
00:49:40: wird das angewendet Ist ja Logo.
00:49:42: Also auch Marathons, was weiß ich wohl auf Hawaii oder keine Ahnung wo es so hohe Temperaturen hat.
00:49:48: das kann nicht anders funktionieren.
00:49:51: Ja wichtig dass man sich Unterstützung holt.
00:49:54: Dass man guckt was brauche ich damit es mir gut geht und mich eben nicht durchboxen und ich musste schaffen Und am besten auch viel Pausen machen.
00:50:02: Das finde ich immer so wichtig in der Gruppe.
00:50:06: Man kann auch Verabredungen treffen wenn die Gruppe klein ist, dass man aufeinander wartet Aber das ist natürlich immer ein bisschen schwieriger.
00:50:13: Mit der Gruppe ist es ein eigenes Thema, ne?
00:50:15: Das habe ich jetzt wirklich aus eigener Erfahrung... Die Gruppe isst ein Thema.
00:50:18: also wenn du in einer gesürten, in einer organisierten Gruppen begehst Du solltest das mal vorher ausprobiert haben.
00:50:26: Also nicht gleich irgendwie das Großprojekt machen Sondern vielleicht mal das ausprobieren und gucken komme ich da klar Ja gibt's so die eine oder andere Sache wo ich gucken muss Und es kann echt sein, dass das Ergebnis ist.
00:50:40: Nee ich kann nicht mit organisierten Gruppen geben.
00:50:43: Also
00:50:43: meine Gruppe
00:50:44: klar gibt alle möglichen Nischenangebote.
00:50:47: vielleicht findet man was für sich er mag sein aber unter dem Strich kann das Ergebnis sein ne?
00:50:54: Ich muss das allein machen oder in der Familie oder mit Freunden.
00:50:58: Das geht nicht mit der organisierten gruppe weil eine organisierte Gruppe da sind immer Vorgaben.
00:51:03: Das hat eine Struktur, da müssen Zeiten eingehalten werden.
00:51:06: Da sind Sachen gebucht.
00:51:08: Transfers mit Kuss und was weiß ich?
00:51:10: Die Hütte- und Abendbrot und dann die Vorgabe vielleicht noch vom Veranstalter.
00:51:16: Was weiß ich was?
00:51:17: also kommt es darauf an.
00:51:20: An wen bist du geraten?
00:51:21: An welche Bergführerin, an welchen Bergführer hat die Persönlichkeit?
00:51:25: bist du mit einem erfahrenen älteren Menschen unterwegs, der schon drei bis vierzig Jahre auf dem Buckel hat.
00:51:33: Es kann angenehmer sein als jemand, der das gerade vielleicht die keine Ahnung, vielleicht seit fünfzehn Jahren macht und nebenher noch irgendwelche Abenteuer macht.
00:51:49: Nicht unbedingt das mit den Jahren zu tun, sondern auch mit dem Mensch wie der Traum.
00:51:53: Mit den Menschen?
00:51:54: Nein, mit den Erfahrungen.
00:51:56: Die alten Bergsführerinnen und Bergs-Hörern haben so viel Erfahrung.
00:52:06: Den kannst du nix mehr erzählen!
00:52:09: Und die kennen halt die Menschen... ...und ernacht die Menschen auch rein.
00:52:14: Das ist meine Erfahrung wirklich.
00:52:16: Und wenn du im September jetzt dann wieder gehst, wie machst du es denn?
00:52:21: Also ich habe jetzt erstens mal den September gewählt.
00:52:24: Deswegen ja Temperatur.
00:52:25: Zweitens hab' ich mir ein Angebot ausgesucht wo wir mit Gepäckpranze, also wo ich nicht mehr die neuen Kilo auf dem Rücken habt, wo jeden zweiten Tag, wo wir am Gasthof übernachten – also einen Tag oben auf der Hütte, einen Tag auch im Gasthos und insgesamt immer nur entweder hoch oder runter.
00:52:47: Nicht beides gleichzeitig, also nicht an einem Tag und insgesamt sind es dann ein, zwei Tage länger als gibt's diverse Angebote.
00:52:57: Also ihr Apple-Übergwährung E-Fifth gibt die Klassiktour da rennst du runter und am selben Tag wieder rauf tausend Meter.
00:53:07: Es gibt die Komfortuhe.
00:53:09: das haben alle Anbieter irgendwie wo du immer im Tal übernachtest.
00:53:13: Das heißt aber Du musst immer rauf und runter.
00:53:16: Immer, ja?
00:53:18: Und so weiter.
00:53:19: Also ein bisschen nach dem Angebot gucken... ...und dann halt an weh du da gerätst, das hast du nicht in der Hand.
00:53:27: Ich habe jetzt was ich noch gemacht hab um für mich die Sicherheit zu kriegen.
00:53:32: Ich hab an so einen Trainingskämpfe nennen, die das dieser veranstaltern.
00:53:36: Also wo man mal einen Wochenende jeden Tag acht hundert Meter rauf, acht hunden Meter rund hat in der Gruppe und guckt, klackt das?
00:53:46: Das war positiv für mich dieses Jahr.
00:53:49: Im Mai war es.
00:53:50: Und dann habe ich gesagt okay, dann mache ich das jetzt.
00:53:53: Insgesamt trainiere ich auch und hab ein gutes Gefühl.
00:53:59: Wie's denn letztendlich ausgeht... Keine Ahnung!
00:54:03: Da muss man auch einen offenen Geist machen.
00:54:08: Komm mal was da wolle.
00:54:09: Ich hab alles getan Ich hab mich vorbereitet, mehr kann ich nicht tun.
00:54:17: Und jetzt ... ja, schauen wir mal.
00:54:19: Vorbereitet
00:54:20: und auch andere Entscheidungen getroffen?
00:54:22: Das tun viele
00:54:23: Entscheidungen.
00:54:24: Wie
00:54:24: angenehmer für dich gestaltet hast nachdem du weißt was dir nicht gut tut.
00:54:29: Und das klingt so als ob es gelingen kann.
00:54:32: Ja, genau!
00:54:33: Habe ich erst den an und grad den ab.
00:54:35: Der hören.
00:54:41: Ja!
00:54:42: Super.
00:54:43: Ganz herzlichen Dank, liebe Heike.
00:54:46: Erst wir dieses Gespräch miteinander hatten.
00:54:49: Da waren viele wertvolle Momente dabei und ich werde deine Seite in den Show-Nots verlinken so dass Menschen dich da erreichen können ihre Höhenangst anschauen möchten oder ihr begegnen möchten um dann einen anderen Umgang zu finden.
00:55:06: Genau.
00:55:09: Danke dir Ja, das war total... hat viel total Spaß gemacht.
00:55:13: und ja nicht so Frage-Antwort.
00:55:16: Und mir fällt nichts ein, sondern es war eigentlich ein logges entspanntes Gespräch.
00:55:21: Danke dir dafür!
00:55:24: Wir sind am Ende der Episode angelangt und ich freue mich, dass du mit Heike und mir gemeinsam ein Stück Weg gegangen bist.
00:55:33: Wenn du magst kannst du's etwas nachklingen lassen mit der folgenden Musik
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