beWEGt - was ist das eigentlich?

Shownotes

In dieser Episode erfährst du:

warum Wahrnehmen für mich am Anfang von Veränderung steht wie kleine körperliche Veränderungen neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen können warum es beim Nervensystem nicht darum geht, immer entspannt zu sein was ich mit einem fluiden Wechsel zwischen verschiedenen Zuständen meine wie du über kleine Wahrnehmungsexperimente wieder mehr mit dir selbst in Kontakt kommen kannst warum die Natur für mich eine Verbündete ist was Draußensein mit Resonanz und Verbundenheit zu tun hat warum 15 Minuten in der Natur ganz anders sein können, als einfach nur schnell durch den Wald zu gehen und warum ich mich entschieden habe, diesen Podcast künftig bewusst freier und weniger perfekt zu gestalten Drei Experimente aus dieser Folge

  1. Körper: Im Stehen wahrnehmen, wie du dich organisierst, mit Bewegung experimentieren und anschließend beobachten, was sich verändert hat.

  2. Nervensystem: Innehalten und neugierig erkunden: Wo gibt es gerade in mir einen Bereich, in dem etwas Leichtigkeit, Wohlgefühl oder Behaglichkeit spürbar ist?

  3. Natur: Nimm dir draußen einige Minuten Zeit, ohne gleich weiterzugehen. Schau, höre und spüre, was dich umgibt. Was verändert sich, wenn du wirklich ankommst und dich auf deine Umgebung einlässt?

Du musst dabei nichts erreichen. Es sind Experimente – und ein Experiment darf ergebnisoffen sein.

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beWEGt – der Podcast für Körper, Nervensystem und die Freude am Unterwegssein.

Schön, dass wir ein Stück des WEGes gemeinsam gehen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Bewegt, dem Podcast für Körper-Nervensystem und der Freude unterwegs zu sein.

00:00:08: Ich bin Maike und mich interessiert wie wir beweglicher sein können im Inneren und im Äußeren?

00:00:18: In dieser Folge werde ich dir über die drei Hauptbereiche dieses Podcastes näheren Einglick geben – und zwar den Körper das Nervenssystem Freude in der Natur unterwegs zu sein, in und mit der Natur.

00:00:38: Und ich werde dir in jedem Bereich ein praktisches Experiment anbieten.

00:00:43: Ich habe persönlich auch einen Experiment am Laufen wie dieser Episode des Podcasts.

00:00:49: Das verrate ich dir dann ganz am Schluss!

00:00:53: Aus meinem Verständnis heraus ist alles eins.

00:00:57: Wir sind ein gesamtheitliches System und da gehört der Körper das Nervensystem dazu, auch die Natur.

00:01:04: Um das ganze Differenzier darstellen zu können ist es aber manchmal ganz gut, dass auseinander zutröseln – genau das werde ich jetzt tun!

00:01:13: Bevor es losgeht lade ich dich ein, einen Moment innezuhalten.

00:01:34: Wir beginnen mit dem Körper.

00:01:37: Häufig ist es das Problem, dass wir viele Dinge gleichzeitig tun möchten oder tun sollen, oder meinen tun zu müssen.

00:01:49: Und da klingt schon so einiges mit das.

00:01:52: es sind ja alles Annahmen und ein Problem ist auch dass vieles ungewiss ist.

00:02:00: wir wissen nicht was kommt wir wissen auch nicht wie die Lösung ist und wir müssen uns immer wieder diesem Ungewissen stellen und das macht etwas mit uns als Mensch.

00:02:12: in Gesamten Und auf der körperlichen Ebene heißt das, ich spanne an.

00:02:18: Ich nutze meine Körperspannung und irgendwie damit klarzukommen.

00:02:23: Wenn wir das mal so auf eine ganz normale Situation übertragen sagen wir mal jemand arbeitet im Homeoffice hat ein paar Stunden gearbeitet und ist abends gerädert erschöpft dann kann es sein dass die Person sagt jetzt habe ich so konzentriert gearbeitet.

00:02:47: Ja, da sind so viele Ablenkungen im Äußeren.

00:02:51: Aber auch To-Do-Listen die abgearbeitet werden möchten und dann befindet man sich wenn man da so reinkommt in einem Funktioniermodus.

00:03:03: Man kann sich aber auch in der Arbeit verlieren – in seinem Überfokus!

00:03:07: In einem tollen Flow, der aber einen hohen Preis kostet weil ich spüre mich nicht mehr meine Bedürfnisse kriege ich gar nicht mehr mit.

00:03:18: Vielleicht kannst du dir vorstellen, hast du das schon mal erlebt oder von irgendjemandem gehört dass das jemand schonmal erlebt hat.

00:03:25: Dann macht ihr das nochmal bewusst und das meist was dann passiert ist wir spannen unseren körper an wir versuchen da irgendwie mit klar zu kommen Und eine lösung um daraus zu kommen beginnt immer damit dass ich erstmal wahrnehme was es Und wenn ich schon mal die Erkenntnis habe, ich bin überhaupt nicht bei mir.

00:03:54: Dann ist das schon wunderbar und es ist der erste Schritt in eine Veränderung.

00:04:01: Ich lade dich jetzt zu einem Experiment ein und zwar findet das im Stehen statt.

00:04:10: Stell dich auf deine Füße so dass da noch einen Fuß dazwischen Platz hätte, wenn er auch genauso stehen würde wie die anderen beiden.

00:04:22: Nimm wahr, wie du gerade stehst.

00:04:25: Ist das ein stilles ruhiges statisches Stehen oder ist es ein bewegtes dynamisches ausbalanciertes Stehen?

00:04:40: Ist es irgendetwas dazwischen?

00:04:46: Nimmst du an bestimmten Stellen in deinem Körper eine stärkere Spannung wahr – ein Festhalten vielleicht!

00:04:58: Das ist einfach jetzt deine Bestandsaufnahme, damit gibt es nichts zu tun.

00:05:05: Und dann biete ich dir eine ganz einfache Übung an und zwar hebe eine Ferse an und lasst die auf den Boden plumpsen und dann die andere Ferse anhäben und plumpzen lassen.

00:05:20: Und das kannst du jetzt einige Male im Wechsel machen.

00:05:29: Das gibt so eine Erschütterung, die von unten nach oben durch den ganzen Körper vibriert oder eben erschüttert.

00:05:42: Lass diese Bewegung schneller werden!

00:05:46: Immer schneller.

00:05:47: ich mache sie auch gerade mit und du hörst vielleicht in meiner Stimme dass die sich verändert.

00:05:53: dadurch noch schneller noch schneller.

00:05:58: Und dann lässt du die Fersen am Boden und es bewegen sich nur noch die Beine vor uns zurück.

00:06:05: Die Knie gehen vor und zurück, und dann kannst du das langsam ausklingen lassen.

00:06:21: Wenn wir langsamer ruhiger werden bis du dann wieder zu einem Stehen kommst.

00:06:32: und dann spür einmal nach wie ist das?

00:06:36: Wie ist dieses Stehen jetzt?

00:06:45: Wie fließt deine Atmen jetzt?

00:06:49: und falls du eben Bereiche wahrgenommen hast, die etwas festgehalten und angespannt waren.

00:06:55: Wie sind sie jetzt?

00:06:58: Hat sich da was verändert, ist was gleich geblieben?

00:07:05: Und kannst du ein Ausbalancieren beobachten in deinem Körper?

00:07:11: Gibt es Gewichtsverlagerungen?

00:07:13: Kleine Mikro Verlagerung und Vergleiche dieses Stehen mit dem Stehen von vorhin, ganz am Anfang des Experimentes.

00:07:31: Und ja du kannst dieses Experiment immer wieder mal durchführen und es wird jedes Mal anders sein!

00:07:39: Das ist auch Sinn eines Experimentes und nicht dass man schon vorher weiß was hinten rauskommt.

00:07:44: Man kann eine Annahme haben aber das Ergebnis ist offen.

00:07:49: gerade mit dieser offenen Ergebnis auf einen Haltung ranzugehen, das ist ein wichtiger Aspekt.

00:07:55: Das entscheidet allein wie mit welcher Haltung ich das tue.

00:08:02: Wenn wir das also übertragen auf die Situation, die ich vorhin beschrieben habe am Ende einer längeren Arbeitsphase erschöpft zu sein und die Erkenntnis zu haben.

00:08:14: Ich spüre mich gar nicht mehr!

00:08:15: Ich bin gar nicht bei mir.

00:08:18: Dann kann dieses Experiment eine gute Maßnahme sein um wieder in Kontakt zu kommen mit sich selbst, sich selbst zu spüren.

00:08:30: Wenn wir Unterschiede spülen in unserer Wahrnehmung und merken, ja es kann so sein und es kann auch so sein dann bringt uns das wieder in eine Handlungsfähigkeit und es schenkt uns Zuversicht dass Veränderungen möglich ist.

00:08:46: also das ist eine Einladung zum Ausprobieren.

00:08:52: Bevor wir zu dem nächsten Bereich wechseln, lad ich dich wieder ein, einen Moment innezuhalten.

00:09:12: Nun geht es um das Nervensystem.

00:09:17: Das Nervensystem reagiert ganz unwillkürlich auf die Situationen, denen wir ausgesetzt sind oder in die wir uns hineinbegeben und es ist zutiefst menschlich dass wir zuerst immer mal checken Ist das hier sicher?

00:09:34: Oder nicht?

00:09:35: Wenn wir einen Raum betreten, dann machen wir das ganz unwillkürlich, dass wir uns umschauen und diese Sicherheit abchecken.

00:09:47: Wenn wir uns sicher fühlen, dann berücksicht unser Nervensystem.

00:09:51: Wenn man uns unsicher fühlt, dann geht es ein bisschen hoch in eine größere Unruhe.

00:10:00: Und es ist wunderbar, dass unser Nervensystem das tut!

00:10:04: Darauf können wir uns verlassen.

00:10:07: Das Nervensystem ist auch der Bereich, der immer wieder eroiert herausfinden will.

00:10:14: Fühle ich mich hier verbunden oder nicht?

00:10:19: Denn wir sind soziale Wesen und wollen uns verbunden fühlen.

00:10:24: Aber das nicht nur mit Menschen sondern auch mit der Natur, mit Bäumen, mit der Umgebung, mit Tieren, mit Blumen – das kann ganz viel sein!

00:10:36: mit dem ich mich verbunden fühlen kann.

00:10:41: Und wenn ich mich verbunden fühle, mit etwas oder jemandem dann beruhigt sich mein Nervensystem.

00:10:49: Ist das nicht so?

00:10:51: Dann geht es eben auch wieder etwas nach oben und kommt ein wenig zum Flirren würde ich mal sagen.

00:10:59: Und genauso kann es aber auch sein, wenn es eine heftige Situation ist, ich fühle mich extrem unsicher und nicht verbunden, dass ich in einen ganz tiefen bewegungslosen Zustand komme um mich zu schützen.

00:11:19: Und das sind oft ganz frühe Erlebnisse die das hervorgerufen haben, dass wir diese Mechanismen entwickelt haben und es sind wunderbare Schutzmechanismen, die dienen uns halt nicht immer mehr in jeder Situation Aber auch die geschehen ganz ungelkürlich.

00:11:39: Das Wichtige bei diesen verschiedenen Zuständen ist jetzt, dass wir sie wahrnehmen.

00:11:45: Dass ich also weiß in welchem Zustand bin ich gerade?

00:11:49: Jeder für sich ist völlig in Ordnung und hat absolute Berechtigung!

00:11:55: Das Wichtigste ist wahrzunehmen, in welchen Zustand meines Nervensystems befinde ich mich grade und kann nicht fluide wechseln Denn dann komme ich in eine Handlungsfähigkeit hinein.

00:12:11: Bin ich also zum Beispiel in so einem bewegungslosen Zustand und mein Dorsala-Vagusnerv ist aktiv, so nennt man diesen Begriff dafür?

00:12:23: Dann ist schon die erste große Leistung das überhaupt mitzukriegen!

00:12:29: Weil es ist ein abgeschotteter verschlossener Zustand dass man das meistens gar nicht mitkriegt.

00:12:38: Aber wenn dann doch, dann kann ich mit ganz kleinen zackhaften Bewegungen daraus kommen und das ist vielleicht nur ein intensiveres Atmen.

00:12:53: Das sind Fingerbewegungen oder auch dass die Augenlieder sich einen kleinen Tick aber nur ein ganz klein bisschen öffnen.

00:13:06: Und es kann aber auch sein in einem Zustand der höchsten Erregungen bin, weil ich vielleicht aus meiner Kumpfzone herausgekommen bin.

00:13:18: Ich habe da neulich ein Erlebnis gehabt wo ich in einem panikähnlichen Zustand war, weil es war so heiß und ich habe mit Hitze ein Thema.

00:13:29: Dazu werde ich auch noch mal eine eigene Folge machen.

00:13:33: aber was mir da passiert ist dass sich unwiequelig in diesen Panikzustand reinkam.

00:13:40: Ich habe es gemerkt.

00:13:42: Super!

00:13:43: Erster Schritt ist schon gelungen und dann hatte ich noch das große Glück, dass sich ein Video-Call hatte wo ich Unterstützung bekommen habe.

00:13:53: Wozu ich angeleitet wurde war zu schauen wo in mir es einen Bereich gibt.

00:14:03: wo ich mich jetzt in diesem Moment etwas bolig und behaglich fühle habe ich noch einen weiteren Bereich geschaut.

00:14:15: Wo gibt es noch ein Bereich?

00:14:18: Ah, hier ist so ein kleines bisschen Leichtigkeit!

00:14:24: Und wo noch?

00:14:28: Ich hatte drei bis vier verschiedene Orte in meinem Körper aufgesucht und mein Nervensystem war aus diesem hohen Antrieb runtergekommen in mir selbst angekommen gefüllt.

00:14:49: Das meine ich damit, dass wir wechseln können, Fluide wechselen können zwischen den verschiedenen Nervensystem zuständigen und so lade ich dich jetzt auch ein dieses Experiment einmal zu probieren.

00:15:05: dafür musst du dir jetzt kein Ereignis mit Panik vorstellen überhaupt nicht.

00:15:11: das kannst du einfach aus diesem Moment heraus tun Und es gibt ja eine englische Frage zu Wie du dir stellen kannst, ich werde es nachher auch in Deutschland formulieren.

00:15:32: Wo scheint es in mir etwas Leichtigkeit zu geben?

00:15:38: Eine mögliche Übersetzung!

00:15:41: Ja und ich lade dich ein jetzt in diesem Moment mit diesem Experiment erstmal das Schauen wie ist es gerade?

00:15:53: wenn ich Leichtigkeit als Kriterium habe, vielleicht.

00:15:59: Und dann werde ich dir die Frage mal stellen und du kannst dich mit Neugier- und Offenheit ein wenig dahinein begeben und mal gucken was kommt?

00:16:11: Vielleicht kommt etwas, vielleicht auch nicht!

00:16:12: Wir stellen diese Frage einfach und schauen, was geschieht sowie eben auch Ergebnis offen.

00:16:23: Wo scheint es jetzt in mir Ein Bereich zu geben, wo etwas Leichtigkeit ist.

00:16:36: Und wo scheint es noch ein Bereich zu gehen?

00:16:40: Wo ich mich etwas wohlig fühle in mir?

00:16:49: und gleich gibt es noch einen Bereich, wo du jetzt in diesem Moment sowas wie Behaglichkeit wahrnehmen kannst.

00:17:08: Und dann schau mal das Exepriment ist beendet.

00:17:15: Jetzt kommt die Auswertung, wie wir das so schön bei Experimenten machen.

00:17:20: Wie nehmst du dich jetzt wahr?

00:17:23: Und es kann im Vergleich sein zu dem was eben war.

00:17:30: Für den Alltag bedeutet es herauszufinden in welchem Zustand befinde ich mich gerade.

00:17:36: Dafür ist es hilfreich immer mal wieder innezuhalten und weiß sich selbst nachzuschauen.

00:17:44: Bin ich indem Zustand der Verbundenheit und Sicherheit oder bin ich in dem Zustand, der Bewegungslosigkeit des mich abschottens und mit niemandem was zu tun haben wollen.

00:17:58: Oder bin ich im Funktioniermodus?

00:18:02: Fühl' ich mich vielleicht auch getrieben und kann gar nicht aufhören mit dem Tun und machen!

00:18:10: Und dann anzuerkennen welchen Zustand ich bin... ...und durch diese Frage die ich eben gestellt habe wieder mehr in den Kontakt mit sich selbst zu kommen, sich zu spüren und vor allen Dingen mit dieser ergebnisoffenen Haltung von wo mag es jetzt in diesem Moment ein Bereich geben, wo etwas mehr Leichtigkeit ist.

00:18:37: Oder wenn ich mich sicher und verbunden fühle, ist das auch eine wertvolle Frage um noch mehr mit mir selbst in Kontakt zu kommen.

00:18:49: Und es kann auch sein, dass diese Fragen bei dir Irritation hervorgerufen haben und du sagst, was ist das jetzt?

00:18:56: Kann ich gar nichts mit anfangen.

00:18:58: Das ist völlig in Ordnung!

00:19:01: Lass es für den Moment vorbeiklingen – und vielleicht macht es zu einem anderen Zeitpunkt etwas mehr Sinn.

00:19:10: Bevor wir jetzt zum nächsten Teil wechseln, lade ich dich wieder ein, Innenzuhalten.

00:19:28: Die Natur als Verbündete Booster für unser Wohlbefinden.

00:19:37: Und die Natur steht uns immer zur Verfügung.

00:19:41: Das Problem ist nur, wir nutzen sie meistens nicht.

00:19:44: Wir gehen nicht so oft raus wie das eigentlich könnten und es ist so eins von den Dingen, die man sagt ja ich weiß sich sollte ja.

00:19:53: Aber Die Realität sieht dann ebenso aus dass doch andere Dinge immer vermeintlich wichtiger sind.

00:20:00: Es geht aber nicht nur um die Natur im Außen den Wald und der Bachlauf, das Plätschern.

00:20:09: Da wissen wir alle mittlerweile durch Forschung, dass das eine sehr positive Wirkung auf uns als gesamtheitliche System hat.

00:20:18: Und es ist sehr sinnvoll in die Natur hinauszugehen am besten jeden Tag.

00:20:25: Es geht aber auch um die Natürlichkeit in uns Das heißt dieses Authentischsein Wie bin ich mit mir?

00:20:38: plötzlich eine Maske auf, versuche ich etwas darzustellen was eigentlich nicht meinem Inneren entspricht.

00:20:50: Ja und da kann ein Weg sein das wir liebevoll mit uns selbst sind achtsam aufmerksam und einen Weg finden hin zur Selbstliebe und dass es auch ein Ja, ein sehr fluides Gebilde die Selbstliebe.

00:21:10: Die gelingt mal leichter und man nicht so leicht.

00:21:13: Da darf man auch wieder mit Gefühl mit sich selbst haben.

00:21:17: All das gehört für mich dazu wenn ich von Natur- und Natürlichkeitsspreche.

00:21:26: Für mich ist es eine große Freude immer wieder unterwegs zu sein anzukommen und wieder weiterzugehen.

00:21:35: Und ich hatte ein sehr bewegendes Erlebnis vor einem halben Jahr etwa, als ich mit einer Gruppe von Menschen einen Wanderlust-Event durchgeführt habe.

00:21:48: Und da gibt es einen Teil wo ich mit den Personen einzeln arbeite und es gibt ein Teil wo wir was in der Gruppe machen und gemeinsam.

00:21:58: Dann hab' ich immer wieder mit einer Person einzeln gearbeitet in der Natur im Wald auf eine kleinen Lichtung das gemacht, was ich sonst auch in meinem Praxisraum mit den Menschen tue.

00:22:13: Ich berühre sie – ich rede mit ihnen – also ich berühle Sie mit den Händen und ich benutze meine Sprache um in Kommunikation zu sein.

00:22:24: Und ich habe gemerkt dass das so viel intensiver ist wenn ich das in der Natur mache!

00:22:31: Ich kann das gar nicht wirklich gut beschreiben glaube ich aber es ist ja….

00:22:38: Es fühlte sich wie ein Booster an wie so eine dritte Komponente, die mit dabei war.

00:22:45: Also die Person, die Klientin, ich und die Natur – wir haben das gemeinsam gemacht!

00:22:52: Und es war sehr bewegend, das zu spüren.

00:22:58: Das ist auch so ein.

00:22:59: Ich bin nicht alleine.

00:23:02: Ich bin ein Teil vom Ganzen.

00:23:04: Und während ich das jetzt sage, schaue ich auf meinen Bildschirm.

00:23:13: So eine tolle Bildeinstellung, das ist ein Wald der sich bewegt.

00:23:19: Und es ist gerade total schön da drauf zu schauen während ich das sage und Natur ist so viel mehr wie nur Ich muss rausgehen und in den Wald gehen, ich muss das tun Sondern das ist diese Resonanz zu spüren.

00:23:38: Das gelingt mir tatsächlich jetzt in diesem Moment auch über den Blick auf dieses bewegte Bild vor mir, auf dem Bildschirm.

00:23:50: Ja und wenn ich jetzt noch die Luft einatme und die Gerüche habe dann ist es natürlich intensiver aber wichtig ist dass sie mich überhaupt verbinde damit.

00:24:01: deshalb kleine Schritte wählen das was möglich ist und nicht naja jetzt gehts nicht und deshalb tue ich's nicht okay.

00:24:09: also mein Experiment für diesen Teil wann immer du es ermöglichen kannst und in der tatsächlich natur bist.

00:24:17: Also, das war blöd gesagt.

00:24:20: Wenn du von immer du es ermöglichen kannst und du im Wald oder auf einer Wiese oder am Wasser sitzt oder stehst, lade ich dich ein mal fünfzehn Minuten stille zu haben, Präsenz zu sein in diesem Moment.

00:24:47: Präsent heißt soweit es geht, im Jetzt zu sein.

00:24:52: Zu beobachten was sich da bewegt.

00:24:57: Seit ich das öfter gemacht habe bin ich total fasziniert davon wenn sich dann ein Platt bewegt, wenn ein Ast schwingt... Da ist ein Vogel!

00:25:09: Da gibt es einen Geräusch.

00:25:12: Das sind Dinge die Ich nicht wahrnehme Wenn ich mich nur kurz hinsetze und dann wieder weiter gehe.

00:25:20: Also ankommen Beobachten, Präsenz sein.

00:25:27: Was umgibt mich hier?

00:25:30: Was ist über mir?

00:25:32: Was is hinter mir?

00:25:33: What's is around me here?

00:25:36: Und dann geschieht so etwas was wir Resonanz nennen können.

00:25:42: Ich bin in Resonance mit meiner Umgebung und die Umgebungen resoniert mit mir.

00:25:58: Dann kannst du diesen Moment jetzt hier ausklingen lassen und wenn du es tatsächlich tust Schau mal, vielleicht setzt du dir ein Timer.

00:26:09: So fünfzehn Minuten ist eine wahllos gewählte Zeit.

00:26:12: Du kannst es natürlich länger tun oder kürzer aber über diesen ersten Impuls von naja jetzt stehe ich auf und gehe wieder weiter, mal hinausgehen.

00:26:27: ja das is die Episode Podcast bewegt.

00:26:33: was ist das eigentlich alles?

00:26:35: diese drei Bereiche Körper Nervensystem die Freude in der Natur unterwegs zu sein.

00:26:43: Und jetzt verrate ich dir auch, was mein persönliches Experiment hier in dieser Episode war und auch in den weiteren sein wird – nämlich dass ich frei gesprochen habe!

00:26:58: Ich habe mir eine Mindmap gemacht und dann habe ich frei gesprochen.

00:27:07: Das möchte ich insgesamt in diesem Podcast, den ich jetzt ja neu ausgerichtet habe so tun und ganz bewusst als Gegenpol zu dem ganzen KI-Hype.

00:27:20: Und ja, ich arbeite auch mit KI – finde es auch was Wunderbares um Recherche zu betreiben und um hinterher noch ein Tool über diese Aufnahme drüber laufen zu lassen dass das Klangerlebnis für dich am Ohr sehr angenehm ist!

00:27:38: und ist nicht von der Lautstärke her sehr stark wechselt.

00:27:41: Und ich möchte aber gerne meine Natur mein Sein hier so zum Ausdruck bringen, ohne das aufzuhübschen oder perfekt zu machen.

00:27:55: Denn aus meiner Erfahrung heraus ist das mit ein großer Grund warum wir uns selbst immer wieder stressen und uns selbst Druck machen!

00:28:10: Freude haben und innerlich und äußerlich bewegt sein.

00:28:17: Und ich wünsche mir für dich, dass du dir in jeder Episode etwas mitnehmen kannst – so auch heute!

00:28:24: Vielleicht ist eines der Experimente für dich hilfreich, sodass du es in deinen Alltag integrieren kannst?

00:28:31: Schön wenn du bis zu diesem Moment zugehört hast.

00:28:35: Ich freue mich, dass wir ein Stück dieses Weges gemeinsam gehen.

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